Digitalisierung in der Landtechnik: Wie HORSCH mit KI und Prozessen die Zukunft gestaltet

Max Meister im Gespräch mit Johann Neidl, dem Leiter des D.LAB der HORSCH Maschinen GmbH.

In dieser Folge von Max und die Supply Chain Helden spricht Max Meister mit Johann Neidl, dem Leiter des D.LAB der HORSCH Maschinen GmbH, über digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und den intelligenten Wandel eines internationalen Familienunternehmens mit über 3000 Mitarbeitenden.

Was 2019 mit einem motivierten, interdisziplinären „wilden Haufen“ begann, entwickelte sich zu einer strukturierten Digitalisierungsstrategie bei HORSCH. Das achtköpfige D.LAB-Team arbeitet heute eng mit den Fachabteilungen zusammen und entwickelt gemeinsam zukunftsfähige Lösungen, die unmittelbar im operativen Geschäft Wirkung zeigen.


Der Weg zur Digitalisierung: Vom „wilden Haufen“ zum strukturierten D.LAB

Was heute als strukturiertes Digitalteam firmiert, begann vor wenigen Jahren als informelle, bereichsübergreifende Gruppe digital-affiner Mitarbeitender – oder wie Johann Neidl es nennt: „ein wilder Haufen“. Ohne große Strategie, aber mit der klaren Ansage „Macht mal“ seitens der Geschäftsführung, startete HORSCH in die digitale Transformation.

Heute bildet das achtköpfige D.LAB die zentrale Koordinationsstelle für Digitalisierungsprojekte und ist bewusst eng mit den Fachabteilungen verzahnt, um praxisnahe, realitätsfeste Lösungen zu entwickeln. Die Devise: Digitalisierung muss aus dem Unternehmen heraus entstehen, nicht von außen aufgesetzt werden.


Digitalisierung zum Anfassen: Konkrete Use Cases aus dem Alltag

Das D.LAB hat bereits zahlreiche Projekte angestoßen und umgesetzt – viele davon mit unmittelbarem Mehrwert für die tägliche Arbeit. So wird aktuell eine Lösung zur automatisierten Verarbeitung von Lieferscheinen, Auftragsbestätigungen und Angeboten implementiert. Ziel: Dokumente in unstrukturierter Form maschinell auslesen, verarbeiten und direkt ins ERP-System integrieren – inklusive Bewertung und Entscheidungshilfe für den Einkauf.

Ein weiteres Beispiel aus der frühen Phase war die automatisierte Ableitung von Zolltarifnummern oder Schätzpreisen für neue Konstruktionsteile – ebenfalls mit KI-Unterstützung. Auch wenn sich im Laufe der Zeit neue, effektivere Wege ergeben haben, bleibt der Lerngewinn aus diesen Projekten hoch.


Übersetzungsplattform: 23 Sprachen, vollautomatisch, integriert

Ein echtes Highlight: Die selbst entwickelte Übersetzungsplattform, die Inhalte in bis zu 23 Sprachen automatisiert verarbeitet. Ob Broschüren, Schulungsunterlagen oder Konfigurator-Texte – das System erkennt Änderungen in der Nacht, übersetzt neu erstellte Inhalte automatisch und liefert sie im ursprünglichen Format zurück.


Stammdatenqualität: Fundament der digitalen Zukunft

Wie bei vielen Unternehmen ist auch bei HORSCH das Thema Stammdatenpflege eine Dauerbaustelle – aber mit klarer Vision. Ziel ist es, mittelfristig einen Großteil der Stammdaten automatisiert zu generieren und zu pflegen. Erste regelbasierte Prozesse laufen bereits, etwa zur Ableitung technischer Eigenschaften aus ähnlichen Teilen.

Parallel arbeitet das D.LAB daran, durch Anomalieerkennung und Machine Learning Lücken und Fehler frühzeitig zu identifizieren – denn nur mit verlässlichen Daten lassen sich wirklich intelligente Prozesse aufbauen.


Der Mensch bleibt im Zentrum: Change Management als Erfolgsfaktor

Trotz aller Technologie ist für Johann Neidl eines klar: Der Schlüssel zur erfolgreichen Digitalisierung liegt im Change Management. Es geht darum, Mitarbeitende mitzunehmen, Ängste zu nehmen und echte Mehrwerte aufzuzeigen.

Insbesondere im deutschen Mittelstand, wo Prozesse oft seit Jahrzehnten bestehen, sei Veränderung eine Frage des Mutes – aber auch der Notwendigkeit. Denn wie Johann es formuliert: „Asien und die USA schauen nicht darauf, ob wir in Deutschland mit KI vorankommen – sie ziehen einfach durch.“


Reinhören lohnt sich!

Diese Episode bietet mehr als nur Einblicke in Digitalisierung und KI. Sie zeigt, wie ein Mittelständler wie HORSCH echte Veränderung gestaltet – praxisnah, ehrlich und mit Substanz. Wer in der Industrie, im Einkauf oder in der Supply Chain unterwegs ist, bekommt hier nicht nur Inspiration, sondern wertvolle Impulse für die eigene Transformation.

Jetzt reinhören, lernen, weiterdenken!

 

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IFOY Award & TEST CAMP: Die Bühne für Logistik-Innovationen

Max Meister im Gespräch mit Thilo Jörgl, geschäftsführender Gesellschafter der impact media projects GmbH.

In dieser Episode von Max und die SupplyChainHelden spricht Max Meister mit Thilo Jörgl, Geschäftsführer der impact media projects GmbH und Mitorganisator des renommierten IFOY Awards sowie des dazugehörigen TEST CAMP INTRALOGISTICS. Thilo Jörgl war früher Chefredakteur bei Logistik HEUTE und bringt damit tiefe Einblicke in Medien, Innovation und Netzwerke der Branche mit.

Sie erfahren in diesem Gespräch unter anderem:

  • Wie der IFOY Award (International Intralogistics and Forklift Truck of the Year) Innovationen objektiv bewertet – inklusive Audit, wissenschaftlichem Innovation Check und internationaler Jury.
  • Welche technologischen Trends wie autonome mobile Roboter, Drohnen oder KI-gesteuerte Softwarelösungen derzeit im Fokus stehen.
  • Warum das TEST CAMP INTRALOGISTICS in Dortmund kein typisches Branchenevent ist, sondern eine echte Plattform für Austausch, Hands-on-Testing und Networking unter Entscheidern.
  • Welche Innovationskraft gerade auch aus China und anderen globalen Märkten kommt – oft unterschätzt in Europa.
  • Wie wichtig es ist, technische Komplexität greifbar zu machen – sowohl für die Jury als auch für potenzielle Nutzer.
  • Und: Welche Rolle Nachhaltigkeit und Transparenz in der Lieferkette heute (noch) spielen – und künftig spielen müssen.

Thilo Jörgl gibt tiefe Einblicke in das Bewerbungsverfahren, die Auswahlkriterien und seine persönlichen Highlights vergangener Jahre. Für ihn steht fest: Wer hier gewinnt, gewinnt auch Sichtbarkeit – weltweit. Ein Muss für Innovatoren der Logistikbranche!

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Life is Risky – Wie Unternehmen mit klugem Risikomanagement Lieferketten zukunftssicher machen

Max Meister im Gespräch mit Prof. Dr. Andre Krischke von der Hochschule München

In dieser Episode von Max und die Supply Chain Helden spricht Max Meister mit Prof. Dr. Andre Krischke von der Hochschule München über ein Thema, das aktueller nicht sein könnte: Risikomanagement in der Supply Chain. Gemeinsam mit Florian Ostendarp, Einkaufsleiter bei Ludwig Meister, beleuchtet das Trio, warum proaktives Risikomanagement längst kein „Nice-to-have“ mehr ist – sondern zur Überlebensstrategie gehört.

Prof. Krischke erklärt, wie sich die Sichtweise auf Risiken seit 2011 dramatisch verändert hat. Lieferengpässe, Naturkatastrophen und pandemiebedingte Störungen haben gezeigt, wie verletzlich globale Lieferketten tatsächlich sind. Das Gespräch dreht sich um die drei zentralen Schritte des Risikomanagements – Identifikation, Bewertung, Management – und welche Rolle moderne Tools und Datenanalysen dabei spielen.

Max Meister bringt konkrete Beispiele aus dem Alltag bei Ludwig Meister ein: Wie wirkt sich Bestand auf die Profitabilität aus? Wie können Alternativen zu kritischen Teilen im ERP gepflegt werden? Und was tun, wenn keine Vorsorge mehr greift? – Dann braucht es klare Notfallpläne, schnelle Entscheidungsprozesse und resilient aufgestellte Strukturen.

Ein besonders spannender Teil: Welche Bedeutung hat der Standort bei der Risikobewertung? Und warum ist heute nicht nur das „Ob“, sondern vor allem das „Wo“ eines Risikos entscheidend?

Abgerundet wird die Folge mit einem persönlichen Einblick von Prof. Krischke: Warum Supply Chain Management ein Beruf mit Zukunft ist – und welchen Tipp er jungen Menschen gibt, die vor der Studienwahl stehen.

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Machine Vision trifft Supply Chain: Wie COMI & Rutronik den Wareneingang revolutionieren

Max Meister im Gespräch mit Fabian Plentz, Chief Operating Officer von Rutronik, und Armin Baer, CEO von COMI

In dieser Folge von Max und die Supply Chain Helden trifft Max Meister auf Fabian Plentz, Chief Operating Officer von Rutronik, und Armin Baer, CEO von COMI, im beschaulichen Leonberg – aber das Thema ist alles andere als beschaulich: Es geht um nichts weniger als die digitale Transformation des Wareneingangs durch KI und Machine Vision.

Warum „Wareneingang automatisieren mit KI“ ein Quantensprung ist

Rutronik, einer der führenden Distributoren für elektronische Bauelemente in Europa, hatte ein Problem: Im Wareneingang treffen unzählige Etikettenformen, Datenformate – sogar handgeschriebene Informationen – auf klassische Scan-Prozesse. Die Folge: Medienbrüche, manuelle Nacharbeit und fehlende Transparenz. Gemeinsam mit dem KI-Spezialisten COMI entwickelte man deshalb eine intelligente Lösung, die Etiketten sekundenschnell erkennt, interpretiert und direkt im ERP verarbeitet – inklusive Bildspeicherung für Traceability.

COMI & Rutronik: Praxisbeispiel für automatisierte Prozesse

Doch das ist nur der Anfang: Die Technologie funktioniert auch für Lieferscheine, ganz ohne EDI, und lässt sich flexibel in unterschiedliche Logistiksysteme integrieren. COMI plant, diese Lösung als Standardprodukt für den Logistikmarkt anzubieten – ein Quantensprung für Unternehmen mit komplexem Wareneingang.

KI-basierte Traceability im Wareneingang

Im Gespräch zeigen sich auch die weiteren Potenziale: Kameras im Lager, automatisierte Kommissionierung, KI-basierte Disposition und Pricing – die KI-Revolution ist längst im Gang, und dieser Podcast liefert einen spannenden Deep Dive in den Maschinenraum dieser Entwicklung.

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Resilient, regional, realistisch: Warum Supply Chain neu gedacht werden muss

Max Meister und Florian Ostendarp im Gespräch mit Stefan Schrauf, Leiter Supply Chain & Operations bei PwC

In dieser Folge von Max und die SupplyChainHelden treffen sich Max Meister (CEO Ludwig Meister), Florian Ostendarp (Leiter Supply Chain bei Ludwig Meister) und Stefan Schrauf (Leiter Supply Chain & Operations bei PwC), um über die fundamentalen Umbrüche in globalen Lieferketten – live aus dem PwC-Office in München – zu sprechen.

Stefan Schrauf erklärt, warum Nearshoring und die Ausrichtung auf sogenannte Value Pools – also Regionen mit hoher Kundennachfrage – für viele Unternehmen heute strategisch entscheidend sind. Es geht nicht mehr darum, möglichst günstig in Fernost zu produzieren, sondern dort, wo auch verkauft wird.

Auch Ludwig Meister stellt sich diesen Herausforderungen: Transparenz in der Lieferkette, Notfallpläne, datengetriebene Entscheidungen – all das sind Hebel, um auf Disruptionen vorbereitet zu sein. Besonders spannend: die Rolle von Ludwig Meister als Plattformpartner für internationale Lieferanten ohne eigenen Marktzugang in Deutschland.

Auch Themen wie Variantenmanagement, Nachhaltigkeit und Wissenssicherung kommen zur Sprache – und zeigen, dass Supply Chain Excellence längst nicht mehr nur operativ, sondern strategisch gedacht werden muss. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können hier durch Fokus, Datenkompetenz und gelebte Kollaboration eine Vorreiterrolle einnehmen.

Ein inspirierender Austausch über die Zukunft der Supply Chain – praxisnah, realistisch und mit vielen Impulsen für Entscheider.

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Sushi Bikes – Wie Andy Weinzierl den E-Bike-Markt revolutioniert – Nachhaltigkeit, Supply Chain und Wachstum

Max Meister im Gespräch mit Andy Weinzierl, Gründer und CEO von Sushi Bikes

In dieser inspirierenden Episode von Max und die Supply Chain Helden spricht Max Meister mit Andy Weinzierl, dem Gründer und CEO von Sushi Bikes. Die beiden diskutieren, wie Sushi Bikes die urbane Mobilität neu definiert, warum nachhaltige Produktion eine zentrale Rolle spielt und wie die Herausforderungen in der Lieferkette gemeistert werden.

Andy teilt seine Vision einer Stadt, in der sich Menschen flexibel, bequem und umweltfreundlich bewegen – ohne auf teure oder klobige E-Bikes angewiesen zu sein. Sushi Bikes setzt auf minimalistische, stilvolle und bezahlbare Modelle, die eine breite Zielgruppe ansprechen.

Ein großes Thema ist auch die Produktion und Supply Chain: Vom Wechsel der Fertigungsstandorte in Asien nach Europa über Herausforderungen bei der Montage in Spanien bis zur aktuellen strategischen Produktion in Portugal. Andy erklärt, warum eine stabile Lieferkette und schlanke Prozesse entscheidend sind, um in einem hart umkämpften Markt erfolgreich zu sein.

Zudem spricht er über die Finanzierung und das Working Capital-Dilemma im Saisongeschäft der Fahrradbranche. Wie kann ein Unternehmen, das von Frühjahrs- und Sommerverkäufen lebt, die Off-Season strategisch überbrücken? Welche neuen Geschäftsmodelle könnten hier helfen?

Spannende Einblicke gibt es auch zum Thema B-Corp-Zertifizierung und Nachhaltigkeit. Sushi Bikes setzt auf eine transparente Lieferkette und engagiert sich aktiv für bessere Arbeitsbedingungen in der Rohstoffgewinnung. Doch lohnt sich Nachhaltigkeit finanziell? Andy liefert ehrliche Antworten.

Wer mehr über innovative Geschäftsmodelle, urbane Mobilität und nachhaltige Unternehmensführung erfahren möchte, sollte diese Folge nicht verpassen!

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Digitale Transformation der Baulogistik: Wie BEX die Branche revolutioniert

Max Meister im Gespräch mit Lennart A. Paul, CEO und Co-Founder von BEX Technologies

In der neuesten Folge von „Max und die Supply Chain Helden“ spricht Max Meister mit Lennart A. Paul, CEO und Co-Founder von BEX Technologies. Sie diskutieren über die Herausforderungen und Chancen der Baulogistik und wie BEX mit einem digitalen Plattformansatz Prozesse optimiert.


Vom E-Commerce-Experten zum Baulogistiker
Lennart Paul erzählt, wie er nach Jahren im B2B-E-Commerce mit BEX in die Baulogistik einstieg. Die Idee entstand aus einer Vielzahl gesammelter Geschäftsmodelle und führte zur Gründung von BEX – einer Plattform, die digitale Lösungen für Bau- und Baustellenlogistik bietet.


BEX als Bindeglied zwischen Baustellen und Speditionen
BEX organisiert Baustellenlogistik für Bauzulieferer – darunter Händler, Maschinenvermieter und Hersteller – indem sie Transportaufträge effizient an regionale Speditionen weitervermitteln. Dabei hat BEX selbst keine eigenen Fahrzeuge, sondern arbeitet mit über 600 Transportpartnern zusammen. Über eine digitale Plattform werden Lieferungen geplant, disponiert, getrackt und abgerechnet.


Flexibilität und Effizienz als Wettbewerbsvorteil
Warum nutzen Kunden wie Großhändler BEX? Lennart nennt mehrere Gründe:
• Flexibilität: Kunden können von Expresslieferungen bis hin zu geplanten Touren alle Transportlösungen nutzen.
• Effizienz: Logistikprozesse werden digital gesteuert, um Auslastung und Kosten zu optimieren.
• Skalierbarkeit: Unternehmen können ohne hohe Investitionen in eigene Flotten wachsen.
Für Speditionen ist BEX ein attraktiver Partner, da sie freie Kapazitäten optimal nutzen, schnelle und transparente Bezahlung erhalten und keinen eigenen Vertrieb aufbauen müssen.


Wachstum und Zukunftspläne
BEX wächst jährlich mit einer Verdopplung der Liefermengen und plant eine europaweite Expansion. Ziel ist es, die führende digitale Plattform für Baustellenlogistik zu werden – mit standardisierten Prozessen, aber individuellen Lösungen für Großkunden.


Mit digitaler Effizienz, smarter Disposition und partnerschaftlichen Geschäftsmodellen setzt BEX neue Maßstäbe in der Baulogistik. Wer sich für innovative Transportlösungen interessiert, sollte sich diese Folge nicht entgehen lassen!
Viel Freude beim Anhören.

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Distributoren der Zukunft: Wie Innovation, Proximity und Gemeinschaft die Supply Chain revolutionieren

Max Meister im Gespräch mit Mark Dancer, NAW-Fellow und Vordenker in den Bereichen Innovation und Gemeinschaft

Die Kraft der Gemeinschaft: Wie Distributoren Innovation und lokale Netzwerke stärken

In der neuesten Episode von Supply Chain Heroes spricht Max Meister mit Mark Dancer, NAW-Fellow und Vordenker in den Bereichen Innovation und Gemeinschaft. Mark teilt spannende Einblicke aus seiner Karriere und erläutert, wie Distributoren über ihre traditionelle Rolle hinauswachsen können.


Vom Berater zum Community-Vordenker
Mark blickt auf eine 25-jährige Karriere als Berater zurück, bevor er sich vollständig dem Schreiben widmete. Sein Fokus liegt heute darauf, Distributoren nicht nur als Produktlieferanten, sondern als Innovations- und Wissensvermittler zu positionieren. In seiner Rolle bei der National Association of Wholesaler-Distributors (NAW) verfasste er das Buch Innovate to Dominate, das Distributoren ermutigt, neue Wege zu gehen und als zentrale Akteure im Innovationsprozess zu agieren.


Proximity: Die Nähe als Innovationsmotor
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist das Konzept der Proximity, das Mark durch seinen Austausch mit Rob Wolcott, dem Autor des gleichnamigen Buches, kennengelernt hat. Proximity beschreibt den Einsatz digitaler Technologien, um Produkte und Dienstleistungen genau dann und dort bereitzustellen, wo sie benötigt werden. Beispiele wie 3D-Druck, vertikale Landwirtschaft und dezentrale Energieversorgung zeigen, wie diese Prinzipien in verschiedenen Branchen Anwendung finden.


Distributoren als Treiber von Gemeinschaft und Innovation
Mark betont, dass Distributoren durch ihre lokale Verwurzelung eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Nachhaltigkeit und Gemeinschaftsprojekten spielen können. Ob durch Bildungsprogramme, wie beim HVAC-Distributor GA Larson, oder durch kreative Nutzung von Lagerflächen für Gemeinschaftsprojekte – Distributoren haben das Potenzial, ihre Regionen aktiv mitzugestalten. Ein inspirierendes Beispiel ist ein Distributor aus Detroit, der seine Lagerhalle in eine professionelle Küche umwandelte, um Kochkurse für Schüler anzubieten und urbane Landwirtschaft zu fördern.


Die Zukunft der Distribution: Gemeinschaft als Erfolgsfaktor
Für Mark liegt die Zukunft der Distribution in der Rückbesinnung auf lokale Netzwerke und authentisches Engagement in der Gemeinschaft. Unternehmen, die ihre physischen und relationalen Ressourcen nutzen, um ihre Umgebung aktiv zu unterstützen, schaffen nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch nachhaltigen sozialen Impact.

Viel Freude beim Anhören

 

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The story continues – Pick8Ship, der Container Moment neu gedacht

Max Meister im Gespräch mit Dr. Josef Haid, Founder & CEO bei Pick8ship Technology AG

„Das Ganze mache ich jetzt ja schon ein paar Jahre und jetzt kommen die ersten Updates zu alten Folgen.“ So Max Meister zu Beginn der neuesten Podcast Folge bei Max und die SupplyChainHelden.

Im November 2019 haben Dr. Josef Haid und Max Meister das erste Mal zusammengesessen, damals zum Thema „Geht E-Commerce Logistik auch ohne Karton und Verpackungsmüll?“ Mehrweg Logistik oder Circular Economy waren die Themen denen sich Dr. Josef Haid mit seiner damals knapp 2 Jahre alten Firma angenommen hatte.

Heute – 2,5 Jahre später – bringt Dr. Josef Haid die Zuhörer auf den neuesten Stand der Entwicklung bei Pick8Ship Technology. Und so viel sei verraten, die Fokuserweiterung und Anpassung der ursprünglichen Idee ist beeindruckend.

 

Viel Spaß beim Zuhören. Fragen, Kritik, Lob oder Anregungen für Wunschthemen immer gerne unter max@supplychainhelden.de

 

 

 

 

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DHL Paket – Innovation und Nachhaltigkeit im Paketversand

Max Meister im Gespräch mit Dr. Christian Schawel, Geschäftsführer DHL Paket GmbH / EVP Vertrieb SME Post & Paket

 

Anlässlich einer neuen Kooperationsvereinbarung zwischen Ludwig Meister und DHL Paket erläutert Dr. Schawel Details über die aktuellen Abläufe und Herausforderungen im Paketversand. Mit dem neuen Paketzentrum Aschheim 2 verfügt DHL über die modernste Anlage ihrer Art in Europa. Kombiniert mit Aschheim 1 können dort stündlich bis zu 80.000 Sendungen sortiert und weitergeleitet werden.

Aber neben vielen interessanten Hintergründen zu Kapazität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit spielt auch das Thema Nachhaltigkeit in der Zustellung eine wichtige Rolle im Podcast Gespräch. Wirklich spannend zu erfahren, welche Anstrengungen DHL Paket in diesem Zusammenhang bereits unternimmt und wie die weitere Entwicklung zum CO2 neutralen Unternehmen bis 2050 erfolgen soll.


Viel Freude beim Zuhören. Fragen und Anregungen wie immer gerne an max@supplychainhelden.de

 

 

 

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