KI in der Lehre, Logistik und Praxis – Warum wir mehr ausprobieren müssen

Max Meister im Gespräch mit Robert Kuttler, Professor bei der Technischen Hochschule in Rosenheim. 

Einführung: KI als Realität, nicht als Buzzword

In dieser besonderen Podcast-Episode von „Max und die Supply Chain Helden“ begrüßt Max Meister erneut einen langjährigen Wegbegleiter: Prof. Robert Kuttler. Das Thema: Künstliche Intelligenz – nicht als Zukunftsmusik, sondern als Gegenwart in Lehre, Logistik und Unternehmenspraxis. Gemeinsam analysieren sie die Entwicklungen der letzten Jahre, den Einsatz von KI in der Hochschullehre, die Herausforderungen bei Abschlussarbeiten im KI-Zeitalter und was Unternehmen – besonders im Mittelstand – heute tun müssen, um nicht abgehängt zu werden.


KI in der Lehre: Zwischen Experiment und Ernstfall

An der Hochschule Rosenheim ist KI längst kein Randthema mehr. Robert Kuttler schildert, wie konsequent die Studiengänge angepasst wurden – mit Modulen wie Data Analytics, Smart Factory und praktischer KI-Programmierung. Besonders brisant: Die Art, wie Abschlussarbeiten geschrieben werden, verändert sich grundlegend. Dank Language Models können heute komplette Arbeiten in wenigen Stunden erstellt werden – inklusive Quellen, Formatierung und Grafiken. Die Reaktion der Hochschule? Prüfungsformate radikal neu denken, mündlich abprüfen, echte Anwendung in Projekten fördern.


Von der Theorie in die Praxis: Was KI heute wirklich kann

Max und Robert diskutieren zahlreiche Use Cases, bei denen KI echten Mehrwert bringt. Etwa bei Wiederbeschaffungszeiten in der Logistik, dem Einsatz von Retrieval-Augmented Generation (RAG) für internes Firmenwissen oder dem Aufbau von Language-Model-basierten Workflows für Geschäftsprozesse. Entscheidend: Nicht das „Ob“, sondern das „Wie“. Denn: Nur wer seine eigenen Prozesse und Daten kennt, kann mit KI wirklich effizient arbeiten. Und genau hier liegt der Haken: Viele Unternehmen haben massive Datenprobleme und scheitern nicht an der Technologie, sondern an der eigenen Organisation.


Grenzen, Missverständnisse und der KI-Hype

Robert Kuttler warnt vor der Oberflächlichkeit vieler KI-Diskussionen: „Nur weil ich mit ChatGPT den Kindergeburtstag plane, bin ich kein KI-Experte.“ Viele Manager überschätzen, was KI ohne saubere Datenbasis leisten kann, und unterschätzen den Aufwand hinter robusten Systemen. Besonders kritisch sieht er den Einsatz von KI im Kundenservice: „Ein schlechter KI-Chatbot vergrault Kunden – hier entscheidet Menschlichkeit über Differenzierung.“


Das Potenzial: Experimente statt Business Case-Zwang

Beide Gesprächspartner plädieren eindringlich für mehr Mut zum Experiment. Max erzählt, wie in seinem Unternehmen Wissen zu KI dezentral entstanden ist – durch einfaches Ausprobieren im Alltag. Robert ergänzt: Schon mit Tools wie Teachable Machine oder Low-Code-Ansätzen können Studenten und Unternehmen erste eigene Anwendungen bauen. Der Appell: Weniger reden, mehr machen. Auch wenn sich nicht alles sofort rechnet.


Wer nicht ausprobiert, wird überholt

Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsmodelle, Jobprofile und den Bildungsauftrag von Grund auf. Aber: Der Wandel ist machbar – wenn Unternehmen bereit sind, intern Kompetenzen aufzubauen, datengetrieben zu arbeiten und Experimente zuzulassen. 

Jetzt reinhören und erfahren, wie KI Lehre und Logistik wirklich verändert.

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Spreat macht den Laden zur Plattform: Der digitale Marktplatz für den Einzelhandel

Max Meister im Gespräch mit Paul Kirchbichler, Co-Founder von Spreat. 

Der Handel im Umbruch

Er ist einer von Deutschlands jüngsten Gründern und hat eine klare Vision: Mit Spreat will er den stationären Handel neu definieren – als digitaler Marktplatz für den Einzelhandel. Im Podcast erklärt Paul, wie Läden mit seiner Softwarelösung neue Sortimente anbieten können, ohne Risiko, ohne Kapitalbindung – und dabei trotzdem verdienen.


Was Spreat wirklich verändert: Vom Laden zur Plattform

Paul erklärt eindrucksvoll, wie Spreat es ermöglicht, neue Produkte ohne Kapitalbindung ins Ladenregal zu bringen. Der Kunde bezahlt zwar wie gewohnt an der Kasse – rechtlich kauft er aber direkt beim Produzenten. Der Laden erhält eine Provision statt einer klassischen Marge. So entsteht ein stationärer Marktplatz, der dem Online-Vorbild folgt, aber das persönliche Kauferlebnis erhält. Buchhaltung, Wareneinsatz, Verträge – all das wird deutlich vereinfacht oder entfällt komplett. Ein echter Schritt hin zum digitalen Marktplatz im Einzelhandel.


Technisch skalierbar, operativ schlank

Die Commerce Engine von Spreat funktioniert entweder als eigenständiges Kassensystem oder lässt sich über Schnittstellen in bestehende Systeme integrieren – ein echter Vorteil, gerade für große Einzelhandelsketten. Ziel ist ein digitaler Marktplatz für den Einzelhandel, der sich modular in bestehende Prozesse integrieren lässt. Ein erster Pilot mit einem großen Filialnetz ist bereits gestartet.


Kundenservices & Retouren neu gedacht

Spreat denkt das Einkaufserlebnis über den Laden hinaus: Rückgaben könnten zukünftig in jedem teilnehmenden Geschäft möglich sein – unabhängig davon, wo der Kauf erfolgte. Kombiniert mit lokalem Same-Day-Delivery entsteht ein hybrides Modell, das die Vorteile des E-Commerce mit der Sofortverfügbarkeit im Laden verknüpft.


Vision & Skalierung: Plattformdenken für den physischen Raum

Spreat will sich zur zentralen B2B-Sourcing-Plattform entwickeln. Läden sollen nicht nur mit eigenen Produzenten arbeiten, sondern über Spreat auch neue Lieferanten entdecken und direkt anbinden können. Damit schafft das Unternehmen ein wachsendes Ökosystem, in dem sowohl Händler als auch Hersteller von Effizienz, Transparenz und Flexibilität profitieren.


Die Zukunft des stationären Handels ist vernetzt

Spreat transformiert den Einzelhandel – mit einer schlanken Softwarelösung, die aus Ladenbesitzern Plattformbetreiber macht. Paul Kirchbichler zeigt: Wer mutig genug ist, alte Handelslogik zu hinterfragen, kann enorme Mehrwerte schaffen – für Hersteller, Händler und Endkunden zugleich.

Jetzt reinhören und entdecken, wie Spreat den Einzelhandel neu denkt – direkt, digital und effizient.

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Logistik zum Anfassen: Wie der Logistics Innovation Day 2025 Technologie erlebbar macht

Max Meister im Gespräch mit Marco Prüglmeier, Co-Founder und CEO/CTO von Noyes Technologies. 

Ein Event, das Logistik wirklich greifbar macht

Der Logistics Innovation Day am 12.11.2025 ist kein typischer Branchentermin – er ist eine Einladung, Logistik neu zu erleben. In dieser Sonderfolge von „Max und die Supply Chain Helden“ spricht Max Meister mit Marco Prüglmeier über die Entstehung, das Konzept und den Anspruch des Events. Ziel ist es, Logistik-Innovation nicht nur zu zeigen, sondern im direkten Austausch zu erfahren.


Vom Pilotprojekt zum Branchenhighlight

Was 2024 als kleine Idee begann, entwickelte sich schnell zu einem echten Format mit Mehrwert. Der Rückblick auf das Vorjahr zeigt, dass der persönliche Austausch, die Live-Demonstrationen und das Netzwerken auf Augenhöhe genau das liefern, was in der Industrie oft fehlt: greifbare Innovation. Auch 2025 steht der Tag im Zeichen von Praxis, Technologie und Dialog.


Technologie live erleben – an drei Stationen

In diesem Jahr führen drei Stationen durch München: Ludwig Meister, Noyes Technologies und Motius öffnen ihre Türen und zeigen technologische Lösungen im Live-Betrieb. Präsentiert werden autonome Robotersysteme, KI-unterstütztes Kommissionieren, modulare Lagerlösungen, digitale Fabrikmodelle im Omniverse und vieles mehr. Die teilnehmenden Unternehmen – darunter BMW, RobCo, SEREACT, NVIDIA, Intel, Boston Dynamics und SEW Eurodrive – zeigen nicht nur Prototypen, sondern konkrete Anwendungen und Use Cases, die sofort zum Nachdenken anregen.


Austausch im Mittelpunkt

Was den Logistics Innovation Day besonders macht, ist der Raum für echten Austausch. Zwischen den Stationen werden alle Teilnehmenden per Bus verbunden – Networking inklusive. In kurzen Vorträgen, offenen Demos und persönlichen Gesprächen entstehen neue Perspektiven und oft erste Projektideen. Das Format lebt von seiner Offenheit und dem Anspruch, voneinander zu lernen – über Hierarchie-, Branchen- und Unternehmensgrenzen hinweg.


Jetzt ein Ticket sichern 

Für alle Podcast-Hörerinnen und -Hörer gibt es ein ganz exklusives Goodie: Mit dem Rabattcode max150 kann man sich das Ticket stark vergünstigt sichern – der Preis reduziert sich dadurch um 150 €. Der Code kann direkt bei der Anmeldung über Eventbrite eingelöst werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, da nur drei Busse zur Verfügung stehen – schnell sein lohnt sich also.


Wer Logistik verändern will, muss sie erleben

Diese Podcastfolge ist mehr als nur Eventankündigung – sie ist ein authentischer Einblick in ein Format, das Logistik mit Innovation verbindet. Wer sich für Robotik, Automatisierung, KI und reale Use Cases interessiert, sollte sich die Folge nicht entgehen lassen – und sich den Logistics Innovataion Day Termin am 12. November 2025 schon heute im Kalender markieren.

Jetzt reinhören, Rabatt sichern, anmelden – und dabei sein, wenn die Zukunft der Logistik live gezeigt wird.

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„This is how we do it“: So macht Ludwig Meister den Einkauf fit für 2030

Max Meister im Gespräch mit Thomas Meir, Leiter Einkauf und Florian Ostendarp, Leiter Supply Chain. 

Wie bereitet sich Ludwig Meister auf die Zukunft des Einkaufs vor? In dieser internen Spezialfolge von „Max und die Supply Chain Helden“ gibt Max Meister gemeinsam mit Thomas Meir (Leiter Einkauf) und Florian Ostendarp (Leiter Supply Chain) einen detaillierten Einblick, wie der Einkauf bis 2030 strategisch, automatisiert und resilient aufgestellt wird.

Diese Episode ist kein Blick von außen, sondern ein Blick hinter die Kulissen – und zeigt anhand konkreter Initiativen, wie Ludwig Meister aktiv Zukunft gestaltet.


Vom operativen Tagesgeschäft zur strategischen Steuerung

Ein zentrales Ziel ist die Entlastung der Einkaufsabteilung von operativen Tätigkeiten. Heute werden bereits über 60 Prozent aller Bestellungen automatisch ausgelöst. Das gelingt durch sogenannte Bestellprofile, die auf vorher definierten Parametern basieren. Weil diese Prozesse automatisiert laufen, bleibt mehr Zeit für strategische Aufgaben. Dadurch kann sich das Team besser auf Lieferantenentwicklung, Datenpflege oder Risikobewertungen konzentrieren. Außerdem steigt dadurch die Qualität der Arbeit.


Kollaboration mit Lieferanten neu gedacht

Statt rein transaktionale Beziehungen setzt Ludwig Meister zunehmend auf echte Partnerschaften mit Lieferanten. Das Triple Fit Canvas-Modell zeigt exemplarisch, wie beide Seiten ihre Zusammenarbeit reflektieren, strukturiert bewerten und gemeinsam weiterentwickeln. Ziel: nachhaltige Mehrwerte auf beiden Seiten schaffen – etwa durch automatisierten Angebotsaustausch direkt zwischen ERP-Systemen.


KI und Risikomanagement im Einkauf

Ein wachsender Fokus liegt auf der Identifikation und Bewertung von Risiken – ob politisch, wirtschaftlich oder logistisch. Mittels KI wird bereits heute an Modellen gearbeitet, die ESG-Kriterien aus offenen Datenquellen analysieren oder kritische Lieferengpässe frühzeitig erkennen. Langfristiges Ziel: automatisierte Frühwarnsysteme direkt im ERP-System, mit Ampellogik und Handlungsempfehlungen.


Datenqualität als Voraussetzung für Skalierung

Ein reibungsloser Ablauf im Einkauf hängt maßgeblich von der Qualität der Daten ab. Dazu gehören saubere Artikelstammdaten ebenso wie verlässliche Lieferzeiten oder korrekte Preise. Bei Ludwig Meister wird gezielt daran gearbeitet, diese Datenbasis zu verbessern. Denn nur so lassen sich Prozesse automatisieren, Angebote korrekt kalkulieren und Lieferzusagen zuverlässig einhalten.


Vision 2030 – Einkauf mit Weitblick

Wie sieht der Ludwig Meister Einkauf im Jahr 2030 aus? Die Gesprächspartner zeichnen ein klares Bild: Ein kleineres operatives Team, flankiert von einem strategischen Einkauf, der nicht nur Lieferantenbeziehungen pflegt, sondern auch eng mit IT, Vertrieb und Produktdatenmanagement verzahnt ist. Neue Rollen wie Datenanalysten oder Supply Chain Manager werden Teil des Alltags. Das Ziel: 165 Millionen Euro Umsatz mit dem bestehenden Team – durch Effizienz, Fokus und Technologie.


Reinhören lohnt sich!

Diese „This is how we do it“-Folge zeigt eindrucksvoll, wie Ludwig Meister den Einkauf nicht nur modernisiert, sondern neu denkt. Die Transformation ist bereits im Gange – mit messbaren Fortschritten, klarer Strategie und motivierten Teams.

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Digitalisierung in der Landtechnik: Wie HORSCH mit KI und Prozessen die Zukunft gestaltet

Max Meister im Gespräch mit Johann Neidl, dem Leiter des D.LAB der HORSCH Maschinen GmbH.

In dieser Folge von Max und die Supply Chain Helden spricht Max Meister mit Johann Neidl, dem Leiter des D.LAB der HORSCH Maschinen GmbH, über digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und den intelligenten Wandel eines internationalen Familienunternehmens mit über 3000 Mitarbeitenden.

Was 2019 mit einem motivierten, interdisziplinären „wilden Haufen“ begann, entwickelte sich zu einer strukturierten Digitalisierungsstrategie bei HORSCH. Das achtköpfige D.LAB-Team arbeitet heute eng mit den Fachabteilungen zusammen und entwickelt gemeinsam zukunftsfähige Lösungen, die unmittelbar im operativen Geschäft Wirkung zeigen.


Der Weg zur Digitalisierung: Vom „wilden Haufen“ zum strukturierten D.LAB

Was heute als strukturiertes Digitalteam firmiert, begann vor wenigen Jahren als informelle, bereichsübergreifende Gruppe digital-affiner Mitarbeitender – oder wie Johann Neidl es nennt: „ein wilder Haufen“. Ohne große Strategie, aber mit der klaren Ansage „Macht mal“ seitens der Geschäftsführung, startete HORSCH in die digitale Transformation.

Heute bildet das achtköpfige D.LAB die zentrale Koordinationsstelle für Digitalisierungsprojekte und ist bewusst eng mit den Fachabteilungen verzahnt, um praxisnahe, realitätsfeste Lösungen zu entwickeln. Die Devise: Digitalisierung muss aus dem Unternehmen heraus entstehen, nicht von außen aufgesetzt werden.


Digitalisierung zum Anfassen: Konkrete Use Cases aus dem Alltag

Das D.LAB hat bereits zahlreiche Projekte angestoßen und umgesetzt – viele davon mit unmittelbarem Mehrwert für die tägliche Arbeit. So wird aktuell eine Lösung zur automatisierten Verarbeitung von Lieferscheinen, Auftragsbestätigungen und Angeboten implementiert. Ziel: Dokumente in unstrukturierter Form maschinell auslesen, verarbeiten und direkt ins ERP-System integrieren – inklusive Bewertung und Entscheidungshilfe für den Einkauf.

Ein weiteres Beispiel aus der frühen Phase war die automatisierte Ableitung von Zolltarifnummern oder Schätzpreisen für neue Konstruktionsteile – ebenfalls mit KI-Unterstützung. Auch wenn sich im Laufe der Zeit neue, effektivere Wege ergeben haben, bleibt der Lerngewinn aus diesen Projekten hoch.


Übersetzungsplattform: 23 Sprachen, vollautomatisch, integriert

Ein echtes Highlight: Die selbst entwickelte Übersetzungsplattform, die Inhalte in bis zu 23 Sprachen automatisiert verarbeitet. Ob Broschüren, Schulungsunterlagen oder Konfigurator-Texte – das System erkennt Änderungen in der Nacht, übersetzt neu erstellte Inhalte automatisch und liefert sie im ursprünglichen Format zurück.


Stammdatenqualität: Fundament der digitalen Zukunft

Wie bei vielen Unternehmen ist auch bei HORSCH das Thema Stammdatenpflege eine Dauerbaustelle – aber mit klarer Vision. Ziel ist es, mittelfristig einen Großteil der Stammdaten automatisiert zu generieren und zu pflegen. Erste regelbasierte Prozesse laufen bereits, etwa zur Ableitung technischer Eigenschaften aus ähnlichen Teilen.

Parallel arbeitet das D.LAB daran, durch Anomalieerkennung und Machine Learning Lücken und Fehler frühzeitig zu identifizieren – denn nur mit verlässlichen Daten lassen sich wirklich intelligente Prozesse aufbauen.


Der Mensch bleibt im Zentrum: Change Management als Erfolgsfaktor

Trotz aller Technologie ist für Johann Neidl eines klar: Der Schlüssel zur erfolgreichen Digitalisierung liegt im Change Management. Es geht darum, Mitarbeitende mitzunehmen, Ängste zu nehmen und echte Mehrwerte aufzuzeigen.

Insbesondere im deutschen Mittelstand, wo Prozesse oft seit Jahrzehnten bestehen, sei Veränderung eine Frage des Mutes – aber auch der Notwendigkeit. Denn wie Johann es formuliert: „Asien und die USA schauen nicht darauf, ob wir in Deutschland mit KI vorankommen – sie ziehen einfach durch.“


Reinhören lohnt sich!

Diese Episode bietet mehr als nur Einblicke in Digitalisierung und KI. Sie zeigt, wie ein Mittelständler wie HORSCH echte Veränderung gestaltet – praxisnah, ehrlich und mit Substanz. Wer in der Industrie, im Einkauf oder in der Supply Chain unterwegs ist, bekommt hier nicht nur Inspiration, sondern wertvolle Impulse für die eigene Transformation.

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Logistik Podcast Inside: Was Boris Felgendreher über Trends, Start-ups & Community-Building verrät

Max Meister im Gespräch mit Boris Felgendreher, Host des BVL Podcasts.

In dieser Folge von Max und die Supply Chain Helden begrüßt Max Meister den erfahrenen Podcast-Host Boris Felgendreher, bekannt durch den BVL Podcast. Gemeinsam sprechen sie über Entwicklungen in der Logistikbranche, neue Technologien und echte Erfahrungen aus über 250 Podcast-Folgen.

Das Gespräch zeigt, wie sich ein Logistik Podcast im Laufe der Zeit verändert. Es geht nicht nur um spannende Themen, sondern auch um ehrliche Einblicke, persönliche Learnings und den Mut, auch mal unbequeme Fragen zu stellen.


Was gute Logistik Podcasts auszeichnet

Boris erzählt, wie er seine Gäste auswählt. Ihm ist wichtig, dass echte Inhalte im Vordergrund stehen – keine leeren Versprechen oder reines Marketing. In der Podcast-Arbeit setzt er auf Tiefgang, kritisches Nachfragen und das Ziel, Hörer:innen mit relevanten Informationen zu versorgen. Außerdem hat er gelernt, schnell zu erkennen, ob jemand Substanz mitbringt oder nur Trendbegriffe wiederholt.


Trends im Logistik Podcast – von KI bis Blockchain

Max und Boris sprechen über technologische Trends wie Künstliche Intelligenz, Blockchain, Cloud-Plattformen oder Drohnen. Viele Entwicklungen wurden anfangs stark gehypt, doch nicht alle haben sich durchgesetzt. Sie diskutieren, welche Technologien einen echten Mehrwert bieten und wo es noch an praktischer Umsetzung fehlt. Dabei wird klar: Trends kommen und gehen, aber echte Lösungen bleiben gefragt.


Start-ups in der Supply Chain: Euphorie trifft Realität

Ein weiteres zentrales Thema ist die Start-up-Kultur in der Logistik. Boris schildert, wie viele Gründer mit großen Ideen starten, jedoch schnell an der Komplexität der Branche scheitern. Besonders deutlich wird das, wenn Investoren schnelle Erfolge erwarten, die Realität aber langsamer ist. Beide sind sich einig: Es braucht mehr Mut zum langfristigen Denken und ehrlicheren Umgang mit Fehlern.


Mehr als ein Mikrofon: Logistik-Podcast trifft Community

Besonders spannend: Boris berichtet von seinen regionalen Community-Events. In Städten wie München, Köln oder Hamburg bringt er Verantwortliche aus Logistik und Supply Chain zusammen. Ohne große Bühne, aber mit viel Austausch auf Augenhöhe. Die Events zeigen, wie wertvoll echte Begegnungen sind – vor allem in einer Branche, die oft als konservativ gilt.


Zwischen den Zeilen: Was wirklich besprochen wird

Offen sprechen Max und Boris auch über Themen, die oft nicht im Mittelpunkt stehen: Diversität, Nachhaltigkeit und der Umgang mit gescheiterten Projekten. Viele dieser Gespräche finden erst statt, wenn das Mikrofon aus ist. Doch gerade sie bieten wichtige Impulse, um die Branche weiterzuentwickeln.


Reinhören lohnt sich!

Diese Episode bietet mehr als nur Informationen. Sie zeigt, wie ein Logistik Podcast zu einem Ort des ehrlichen Austauschs werden kann. Wer in der Branche arbeitet, sich für neue Entwicklungen interessiert oder einfach wissen will, wie echte Gespräche im Hintergrund ablaufen, sollte unbedingt reinhören.

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Megatrends 2030: Wie Supply Chains resilient, nachhaltig und zukunftsfähig werden

Max Meister und Florian Ostendarp im Gespräch mit Supply-Chain-Expertin Judith Schneider von PwC.

Megatrends 2030 Supply Chains – was steckt dahinter und wie können Unternehmen darauf reagieren? In dieser Folge von Max und die Supply Chain Helden begrüßt Max Meister gemeinsam mit Florian Ostendarp (Leiter Supply Chain bei Ludwig Meister) die Supply-Chain-Expertin Judith Schneider von PwC. Im Mittelpunkt steht die aktuelle PwC-Studie Reinventing Supply Chains 2030, deren zentrale Trends, Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für Unternehmen tiefgehend besprochen werden.


Die 6 Megatrends im Überblick

Die Studie basiert auf den Aussagen von 1.000 Supply Chain Executives weltweit. Sie zeigt sechs Megatrends, die die Lieferketten bis 2030 maßgeblich verändern:

  1. Zunehmende Disruptionen: Krisen und geopolitische Verwerfungen nehmen zu. Nur agile, proaktive Lieferketten können bestehen.
  2. ESG & Regulatorik: Nachhaltigkeit gewinnt in Europa deutlich an Bedeutung, jedoch fehlt es an effizienten, wertschöpfenden Umsetzungsstrategien.
  3. Fully-integrated Ecosystems: Datenteilung und vernetzte Systeme sind der Schlüssel zu reaktionsfähigen Supply Chains.
  4. Neue Geschäftsmodelle: Vom Produktverkauf zum Service-Modell – Unternehmen müssen radikal umdenken.
  5. Fachkräftemangel: Besonders in Europa und den USA ein großes Thema – Automatisierung, Employer Branding und Weiterbildung sind zentrale Lösungsansätze.
  6. Technologischer Umbruch: KI, digitale Zwillinge, automatisierte Planung – alles basiert auf einer sauberen Datenbasis.

Warum Kollaboration entscheidend ist

Ein zentrales Thema der Folge ist der Wandel von der klassischen Lieferantenbeziehung hin zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Judith berichtet von erfolgreichen Praxisbeispielen und ermutigt dazu, schrittweise mit vertrauensvollen Partnern zu starten. Max und Flo schildern ehrlich, wo Ludwig Meister bereits gut aufgestellt ist – und wo es noch Potenzial gibt.


Was Champions anders machen

Nur 8 % der befragten Unternehmen gelten in der PwC-Studie als „Champions“. Was sie auszeichnet? Sie denken End-to-End, verknüpfen Systeme über alle Funktionsbereiche hinweg und schaffen es so, höhere Wachstumsraten und Profitabilität zu erreichen. Digitalisierung ist bei diesen Unternehmen kein Selbstzweck, sondern dient ganz klar der Kundenzentrierung und Effizienz.


Handlungsempfehlung für den Mittelstand

Judiths Empfehlung: Klein starten, Use Cases definieren, digitale und kollaborative Prozesse aufbauen – und dabei immer vom Kunden her denken. Die Podcast-Folge liefert nicht nur einen Überblick über globale Trends, sondern motiviert auch, die eigene Rolle als Mittelständler mutig weiterzuentwickeln.


Reinhören lohnt sich!

Diese Folge liefert nicht nur theoretisches Wissen, sondern echte Inspiration und Praxistipps für alle, die in der Supply Chain etwas bewegen wollen.

Jetzt reinhören und erfahren, wie ihr 2030 ganz vorne dabei seid.

 

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Change Management bei Ludwig Meister: Erfolgreich verändern

Max Meister im Gespräch mit Hanne Heindel, Mitglied der Geschäftsleitung bei Ludwig Meister.

In dieser „This is how we do it“-Folge von Max und die Supply Chain Helden spricht Max Meister mit Hanne Heindel, Mitglied der Geschäftsleitung bei Ludwig Meister, über ein zentrales Thema des unternehmerischen Erfolgs: Change Management. Dabei geht es nicht nur um Methoden, sondern um Haltung, Verständnis und Umsetzungskraft.


Change Management – mehr als nur ein Schlagwort

In dieser „This is how we do it“-Folge von Max und die Supply Chain Helden spricht Max Meister mit Hanne Heindel, Mitglied der Geschäftsleitung bei Ludwig Meister, über ein zentrales Thema des unternehmerischen Erfolgs: Change Management. Dabei geht es nicht nur um Methoden, sondern um Haltung, Verständnis und Umsetzungskraft.


Der Mensch im Mittelpunkt der Veränderung

Hanne macht deutlich: Widerstand ist kein Störfaktor, sondern ein natürlicher Teil jeder Veränderung. Gerade deshalb ist Empathie entscheidend, wenn man Change-Prozesse nicht nur anstoßen, sondern auch erfolgreich begleiten möchte. Ängste verstehen, ernst nehmen – und in Beteiligung und Energie umwandeln: Das ist der Schlüssel.


Methoden, Tools & Beispiele aus dem Alltag

Ob OKRs, Stakeholderanalysen, Sounding Boards oder Change Agents – Hanne erklärt, wie bei Ludwig Meister mit praxisbewährten Werkzeugen gearbeitet wird. Dabei wird deutlich: Es geht nie nur um Tools, sondern immer um die Frage, wie Menschen, Prozesse und Strukturen miteinander in Einklang gebracht werden.


Projektmanagement als Erfolgsfaktor

Veränderung braucht Struktur. Hanne zeigt, wie wichtig gutes Projektmanagement als Fundament für nachhaltigen Wandel ist. Ohne klare Meilensteine, saubere Kommunikation und regelmäßige Rückmeldeschleifen bleibt selbst die beste Idee stecken.


Change messbar machen

Ein weiteres zentrales Thema: Erfolgsmessung. Nur wer von Anfang an festlegt, was ein erfolgreicher Change bedeutet, kann später bewerten, ob das Ziel erreicht wurde. Ludwig Meister nutzt dazu KPIs, Mitarbeiterbefragungen und regelmäßige Retrospektiven – pragmatisch und wirksam.


Veränderung mit System und Haltung

Diese Episode liefert einen ehrlichen, tiefen Einblick in den Change-Alltag eines mittelständischen Unternehmens, das sich nicht vor Wandel scheut – sondern ihn methodisch begleitet. Mit Struktur, Menschlichkeit und Mut zur offenen Kommunikation wird bei Ludwig Meister Veränderung zur unternehmerischen Stärke.


Reinhören lohnt sich!

Neugierig, wie Ludwig Meister Change nicht nur denkt, sondern lebt? Dann unbedingt reinhören – praxisnah, ehrlich, inspirierend!

 

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Hinter den Kulissen der LogiMAT: Messeleiter Michael Ruchty über Trends, Taktik und Zukunft

Max Meister im Gespräch mit Michael Ruchty, Messeleiter der LogiMAT.

In dieser Episode von Max und die SupplyChainHelden spricht Max Meister mit Michael Ruchty, dem Messeleiter der LogiMAT, über die konkrete Organisation und Weiterentwicklung einer der bedeutendsten Intralogistik-Messen Europas.

Planung der LogiMAT 2025 – Ein logistisches Puzzle

Die Hallenplanung beginnt rund ein Jahr vor der Messe. Viele Unternehmen wollen in Halle 1. Doch der Platz ist knapp. Michael Ruchty erklärt, wie das Team aus München mit Wünschen, Wiederholungsausstellern und Neuanmeldungen umgeht. Wer dabei sein will, sollte sich bis Ende Mai anmelden.


Marketing, Side Events und Show auf der Messe

Nicht jede Aktion ist erlaubt. Von Roboter-Shows bis hin zu Standpartys – alles muss angemeldet werden. Ruchty betont: Die LogiMAT ist eine Arbeitsmesse. Unterhaltung ja, aber bitte nicht um 11 Uhr vormittags mit DJ. Das Messeerlebnis soll professionell bleiben.


Sicherheit auf der LogiMAT 2025

Viele Besucher merken es nicht – doch Sicherheit ist ein großes Thema. Kabelbinder an Scheinwerfern? Verboten. Alle Stände werden vor Messebeginn geprüft – von Feuerwehr, Ordnungsamt und Messeleitung. Die Regeln sind streng, aber notwendig.


LogiMAT international – Vergleich mit der ProMAT USA

Michael Ruchty war in Chicago auf der ProMAT. Fazit: Viel Show, aber Deutschland ist bei Organisation und Sicherheit vorne. Die LogiMAT bleibt bis 2028 in Stuttgart – wegen Erfahrung, Infrastruktur und Flughafenanschluss.

 

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IFOY Award & TEST CAMP: Die Bühne für Logistik-Innovationen

Max Meister im Gespräch mit Thilo Jörgl, geschäftsführender Gesellschafter der impact media projects GmbH.

In dieser Episode von Max und die SupplyChainHelden spricht Max Meister mit Thilo Jörgl, Geschäftsführer der impact media projects GmbH und Mitorganisator des renommierten IFOY Awards sowie des dazugehörigen TEST CAMP INTRALOGISTICS. Thilo Jörgl war früher Chefredakteur bei Logistik HEUTE und bringt damit tiefe Einblicke in Medien, Innovation und Netzwerke der Branche mit.

Sie erfahren in diesem Gespräch unter anderem:

  • Wie der IFOY Award (International Intralogistics and Forklift Truck of the Year) Innovationen objektiv bewertet – inklusive Audit, wissenschaftlichem Innovation Check und internationaler Jury.
  • Welche technologischen Trends wie autonome mobile Roboter, Drohnen oder KI-gesteuerte Softwarelösungen derzeit im Fokus stehen.
  • Warum das TEST CAMP INTRALOGISTICS in Dortmund kein typisches Branchenevent ist, sondern eine echte Plattform für Austausch, Hands-on-Testing und Networking unter Entscheidern.
  • Welche Innovationskraft gerade auch aus China und anderen globalen Märkten kommt – oft unterschätzt in Europa.
  • Wie wichtig es ist, technische Komplexität greifbar zu machen – sowohl für die Jury als auch für potenzielle Nutzer.
  • Und: Welche Rolle Nachhaltigkeit und Transparenz in der Lieferkette heute (noch) spielen – und künftig spielen müssen.

Thilo Jörgl gibt tiefe Einblicke in das Bewerbungsverfahren, die Auswahlkriterien und seine persönlichen Highlights vergangener Jahre. Für ihn steht fest: Wer hier gewinnt, gewinnt auch Sichtbarkeit – weltweit. Ein Muss für Innovatoren der Logistikbranche!

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