Das intelligente Getränkeregal

Max im Gespräch mit Daniel Nill, CEO Turbine Kreuzberg

“Projektziel first, Technologie second first.” Dieses Motto findet man auf der Website der Digitalagentur Turbine Kreuzberg. Weiter geht es dann im Text unter der Headline: „Denn jede technologische Lösung ist nur so gut wie das, was man damit anstellt. Und das kann einiges sein.“

Das vorausgeschickt wird klarer, warum man sich bei Turbine Kreuzberg mit einem intelligenten Getränkelager beschäftigt. Sicher nicht das naheliegendste Betätigungsfeld für eine Digitalagentur. Aber Grund genug für Max Meister den Kontakt zu suchen, als erste Veröffentlichungen über diese Idee in den sozialen Medien wie z.B. LinkedIn zu lesen waren.

Im Gespräch zwischen Max Meister und Daniel Nill, Geschäftsführer der Agentur Turbine Kreuzberg, erfahren wir einiges über die Hintergründe der Idee und der ersten prototypischen Umsetzung eines intelligenten, digital gesteuerten Regalsystems. Max Meister: „Ich denke, die Technik ist interessant, weil sie anbieterunabhängig die Versorgung in einer Produktion oder in einem Lager sicherstellen kann.“

Ein spannendes Projekt, von einer erfolgreichen Digital Agentur für ein sehr zukunftsträchtiges Thema.

Viel Freude beim Hören.

 

Transskript

Transskript/Links 

MAX: (Musik)   Willkommen zu „Max und die Supply Chain Helden“, deinem Unternehmerpodcast zum Thema Einkauf und Logistik im digitalen Wandel. Gedanken, Erfahrungen und vor allem Erkenntnisse aus dem Bereich Supply Chain Management, ganz ohne Beratermission, einfach, verständlich, eben aus Unternehmersicht. Ich bin Max Meister und wünsche euch viel Spaß.

Willkommen zu einer neuen Folge von „Max und die Supply Chain Helden“. Heute bin ich im Gespräch mit Daniel Nill. Er ist Geschäftsführer der Agentur Turbine Kreuzberg und die beschäftigen sich gerade mit einem intelligenten Getränkelager. Ich denke, die Technik ist interessant, weil sie anbieterunabhängig die Versorgung in einer Produktion oder in einem Getränkelager sicherstellen kann. Und ich glaube, wenn man die Software, die am Ende der Benutzer wirklich einsetzen muss, um die ganzen Stammdaten da zu verwalten und die ganze Logistik zu verwalten, wenn die gut ist und wenn die Cloud-Anbindung gut funktioniert, dann ist da ein echter Markt. Ich würde mich auch freuen, wenn da einfach unabhängig von den großen Plänen, die es heute schon gibt, einfach die eine oder andere neue Technik entwickelt. Hört mal rein, ich denke, es sind ein paar spannende Insights mit drin. Die Firma kann ich auf jeden Fall empfehlen, wenn man sich mit digitalen Themen und Innovationen in dem Bereich beschäftigt. Also, ich wünsche euch viel Spaß und wie immer Feedback an max@supplychainhelden.de. Vielen Dank, ciao.

 

Heute sitze ich hier mit Daniel Nill, Geschäftsführer von Turbine Kreuzberg. Wir wollen über einen intelligenten Bestellmechanismus für Regale sprechen. Geködert hast du mich mit dem intelligenten Getränkelager, das mich dann natürlich interessiert hat. Für jeden, der genauso wie ich bei Turbine Kreuzberg zuerst an einen Fußballverein denkt, kannst du bitte mal erklären, wer du bist und was du machst?

Daniel Nill:      Gern, erstmal schönen Dank, dass wir heute zusammen sprechen. Ich freue mich schon auf das Gespräch und Turbine Kreuzberg, ja, die Verbindung zum Fußball die mag naheliegen, aber doch so fern sein für uns. Ganz klassisch, ich bin Daniel, ich bin Geschäftsführer von Turbine Kreuzberg, hast du schon gesagt. Wir sind eine klassische Digitalagentur, knapp 100 Leute, verteilt. Mutterschiff ist in Berlin, Leipzig, Faro und Stuttgart. Und wir haben sehr, sehr stark technologisch orientierten Fokus von der Agentur. Das heißt, knapp 65 bis 70 Prozent sind auch Entwickler von unseren Kolleginnen und Kollegen. Und so kümmern wir uns um Plattformen, auf denen Online-Transaktionen stattfinden kann. Wir haben uns in den letzten Jahren auch im B2B-Bereich sehr stark weiterentwickelt und tolle Projekte umsetzen dürfen. Und so haben wir uns dann als Agentur, wir sagen zu unseren Kunden, wir müssen uns jeden Tag neu überdenken, jeden Tag neue Dinge gehen. Und so sind wir eben gerade im B2B-Bereich an dem Punkt gekommen, wo es darum geht, wie Beschaffung funktioniert zukünftig. Und so sind wir auf das Regal gekommen, das wir jetzt entwickelt haben. Weil wir sagen, dass zukünftig die Beschaffung im B2B-Bereich automatisiert stattfindet, dass da keine Interaktion mehr mit Außendienstmitarbeitern oder ähnlichem notwendig ist. Und auf der Basis haben wir uns überlegt, wie könnte so etwas aussehen?

MAX:    Okay, dann würde ich sagen, steigen wir da gleich nochmal ein. Was ich am Ende noch fragen will – das muss ich mir nur gleich notieren – ist, ob es aktuell noch andere spannende Themen, ob es da ein bisschen was gibt. Aber ich glaube, für die Zuhörer und Zuhörerinnen ist es am spannendsten, wie funktioniert so ein intelligentes Regal? Kannst du mal beschreiben, aus welchen Komponenten das besteht?

Daniel Nill:      Im Prinzip ist die Grundlage ein ganz normales Schrägregal mit Rollen, wo die Ware automatisch nachrutscht oder die Kisten etc., die man da lagert. Es ist knapp 1,60 m breit und dann entsprechend 1,50 m tief, knapp 2 m hoch. Das ist quasi das Grundgerüst und wir haben dieses Regal ausgestattet mit Sensoren, die wir selber auch zusammengelötet haben. Wir haben aus einem Kreis unserer Kolleginnen und Kollegen im Entwicklungsbereich tatsächlich auch fähige Leute, die mit Embedded-Systems etc. auch schon Erfahrung gemacht haben, da auch während des Studiums viel gemacht haben und da immer noch ihr Herz drin verloren haben, sage ich mal und so war es ein Kollege, der im Prinzip dann die Komponenten selber zusammengelötet hat, was Abstandssensoren sind. Diese Abstandssensoren sind dann hinten am Regal angebracht. Dann ist es eben so, dass diese Abstandssensoren dann noch mit einer Kommunikationsplattform kommunizieren, weil irgendwo muss diese Information auch hin. Und das ist letzten Endes dann in der resourceful platform dann gehandelt wird, wo dann – was nichts anderes ist als eine Onlineplattform, auf der ich dann auch die Verwaltung machen kann.

MAX:    Okay, dann versuche ich es nochmal kurz für mich zusammenzufassen. Du hast einmal einen Abstandssensor, der misst, wie viele Einheiten, die davor zu definieren sind, auf einem Lagerplatz liegen. Also zum Beispiel drei Kisten hintereinander. Und er misst immer den Abstand und weiß deswegen, wenn eine Kiste entnommen wird, dass der neu gemessene Abstand ist dann 30 cm anstelle von 5 cm und dadurch weiß das System, eine Einheit an diesem Lagerplatz ist entnommen worden?

Daniel Nill:      Genau richtig. Im Endeffekt weiß der Sensor, wie weit es von ganz hinten bis ganz vorn ist. Wenn er vorne, dann quasi keinen Gegenstand mehr hat bzw. die Entfernung misst, die länger ist als das Regal im Endeffekt, dann heißt es, der Platz ist leer. Und du kannst jeden Regalslot, können wir individuell definieren. Das heißt, wir definieren, welche Maße an Verpackungseinheit befinden sich in diesem Slot. Also keine Ahnung, sind es ca. 40 auf 20 cm und die Kiste wird im Regal der Breite nach, das heißt, 40 cm breit und dann 20 cm Raum einnehmend gelagert. Dann weiß das Regal, alles klar, wenn ich 20 cm pro Einheit Abstand habe, passen beispielsweise bei einem Meter Regallänge 5 Kisten rein. So kann das Regal immer wieder selber, auch wenn ich neue Verpackungseinheiten, das heißt, es ist nicht definiert für eine feste Verpackungseinheit, ich kann nur das da reinstellen, sondern ich kann jeden Platz auch wieder individuell um konfigurieren, indem ich einfach die Maße anpasse.

MAX:    Okay, das verstehe ich soweit. Die Konfiguration der Lagerplätze findet wahrscheinlich in einer eigenen Anwendung statt. Das hat mit den Sensoren nichts zu tun, sondern das kann ich theoretisch auch an einem Arbeitsplatz machen, wenn ich mich irgendwo einlogge?

Daniel Nill:      Genau.

MAX:    Und gebe die Daten ein?

Daniel Nill:      Genau.

MAX:    Okay, das heißt, wir haben einmal die Sensoren, die übermitteln ihre Daten oder Messwerte wo hin?

Daniel Nill:      Die übermitteln Ihre Daten im Prinzip an einen Hub, wenn man es so nennen möchte. Im Prinzip, irgendwo müssen wir die Daten zusammenkommen, müssen die Daten ja gesammelt und gebündelt werden. Das kann beispielsweise Restory Pie oder irgendwas anderes ähnliches sein. Und von dort werden die Daten dann an die resourceful platform übergeben, an der dann das ganze Management stattfindet. Also, die ganze Logik, das ganze Prozess-Knowhow, ist im Prinzip in dieser resourceful platform enthalten, aber natürlich brauchen wir in irgendeiner Form einen Ort, wo es aggregiert wird und von wo aus es weitergegeben wird.

MAX:    Okay, diese resourceful platform, was für Funktionen könnt ihr dort einstellen? Also, neben Min-/ Max-Mengen und ähnlichem?

Daniel Nill:      Wir können dort relativ viele Sachen einstellen. Wir können im Prinzip jeden Regalplatz konfigurieren, quasi sagen, wenn wir jetzt an unser Agenturbeispiel denken. Es ist immer so, dass wir quasi sagen, wir müssen ja in irgendeiner Form müssen wir so einen Prototyp umsetzen, das wir ihn fassen können. Das haben wir bei uns mit dem eigenen Getränkelager gemacht. In einer Digitalagentur gibt es nichts Schlimmeres als wenn die Mate ausgeht. Oder in unserem Stuttgarter Standort, wenn das Pils alle ist. Und so haben wir dann uns der Problemstellung genähert, weil wir gesagt haben, jetzt lass uns erstmal unser Getränkelager digitalisieren. Und das heißt, wir können dort für jeden Getränkeplatz auch wieder individuell sagen, was ist dort enthalten. Wir können dann das Produkt pflegen, die Produktmaße pflegen, können, wie du schon gesagt hast, Min- oder Max-Menge angeben etc. Aber was darüber hinaus natürlich noch funktioniert, ist, dass über diese Plattform auch dann die Bestellung ausgelöst wird, dass über die Plattform ich mir auch die ganzen Datenanalysen, also quasi Produktströme, was ist in der letzten Woche jetzt am meisten gelaufen etc., das kann ich mir auch alles daraus ableiten. Also auch dieses ganze Thema BI, wenn man so möchte.

MAX:    Also Business Intelligence?

Daniel Nill:      Business Intelligence, genau, richtig, wir müssen ein bisschen vorsichtig sein mit den Fremdwörtern oder mit den Fachbegriffen und Abkürzungen, da hast du recht. Im Endeffekt geht es dann noch viel weiter, dass wir dann zukünftig auf dieser Plattform, jetzt nach und nach, wir entwickeln die Schritt für Schritt weiter, dass wir dann auch natürlich quasi das Händlermanagement machen. Warum unser, das muss ich vielleicht auch noch kurz erklärend dazusagen. Das Regal, wie wir es gebaut haben, ist nicht das neueste, was es gibt auf dem Markt. Das haben andere Hersteller, Händler etc.haben schon solche Systeme. Was ist aber dort das Problem? Das Problem ist, dass du immer den Login-Effekt hast. Das heißt, wenn du jetzt beispielsweise, wenn wir jetzt auch mal an Schraubenbefestigungsteile denken, wenn wir da an die großen Händler denken, dann haben die ihre eigenen Systeme. Das ist wunderbar, aber das heißt, dass du dann nur noch die Produkte von dem Hersteller oder Händler kaufen kannst.

MAX:    Das ist ein wichtiger Punkt. Meiner Meinung nach gute Differenzierung, da kommen wir später nochmal drauf, was der Unterschied ist. Was heißt in dem Fall Händlermanagement?

Daniel Nill:      Händlermanagement heißt, wir haben jetzt zum Beispiel mehrere Getränkehändler. Und das heißt, dass ich quasi entscheiden kann, ob ich bestimmte Getränke nur von einem bestimmten Händler beziehen möchte oder ob ich zum Beispiel im Rahmen von auch Prozesslogik quasi dem Regal die Intelligenz gebe und sage, du pass auf, schau einfach nach, wo es günstiger ist, wer schneller liefern kann oder ähnliches, ich kann die Kriterien festlegen und bestelle du einfach selbständig, dass ich da gar nicht mehr eingreifen muss. Oder aber ich sage, ich möchte jede Bestellung, bevor sie rausgeht, auch nochmal freigeben. Weil ich jetzt diesem automatisierten Prozess noch nicht ganz traue. Ist auch oft etwas, wo man erst Vertrauen schaffen muss. Man weiß jetzt nicht so ganz, was das Regal überhaupt alles anstellt. Das heißt für mich Händlermanagement, dass ich quasi a) entscheiden kann, bei wem möchte ich bestellen, b) vielleicht sogar entscheiden kann, was möchte ich bei wem bestellen oder c) dann ich im Endeffekt auch noch sage, bevor etwas bestellt wird, möchte ich noch einmal freigeben.

MAX:    An welche Kunden richtet ihr euch denn mit dem System? Wie sieht der Vertriebsansatz aus?

Daniel Nill:      Initial versuchen wir mit dem Setup, was wir haben, im Prinzip andere Agenturen anzusprechen. Das haben wir relativ simpel bei uns in Berlin angefangen, indem wir einfach mal bei den Nachbarn geklingelt haben, die bei uns im Umspannwerk sitzen und gefragt haben: „Leute wie sieht es aus, wir haben da etwas. Hättet ihr nicht Interesse daran?“ Wo wir jetzt auch schon im Prinzip drei interessierte Agenturen gefunden haben, die sagen, jawoll – baut das Regal zusammen, wir nehmen es.

MAX:    Aber dann wirklich genau für den UseCase, ein intelligentes Mate-Getränkelager?

Daniel Nill:      Initial natürlich ist es das intelligente Getränkelager, aber natürlich, was machen wir damit? Wir entwickeln es natürlich jetzt auch weiter. Der Abstandssensor ist nur eine Art, wie du feststellen kannst, ob aus einem Regal etwas entnommen worden ist. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten bzw. wo misst du den Abstand? Von hinten nach vorn? Vom Regaloberboden auf den Regalunterboden? Das heißt, dass du auch andere Verpackungsarten haben kannst. Es geht so weit, dass du sagen kannst, vielleicht ist es auch eine Waage, was wir auch immer mal wieder sehen, was entsprechend ist. Es geht sogar noch so weit, dass man sagt, wir machen da gar nicht groß was mit Sensorik, sondern wir überlegen uns auch noch im Hinblick auf RFID-Technik, ob wir dann nicht eben die Produkte, die im Regal sind, vertaggen, dass die einfach aus dem Regal rausgenommen wird und das erkannt wird. Das sind alles jetzt Dinge, die wir nach und nach angehen. Was wir jetzt geschaffen haben ist eine technologische Plattform, die einen Use-Case hat, der funktioniert. Wo wir auch testen können, dass es funktioniert. Aber was jetzt natürlich der nächste Schritt ist, ist, dass wir die weiteren Möglichkeiten, wie man Lagerabgänge etc. messen kann, dass wir die jetzt sukzessive erweitern auf das Regal bringen, neue Use-Cases, neue Partner, quasi aussuchen, mit denen wir die UseCases testen können, um dann nach und nach ein modulartiges Produkt zu haben, was ermöglicht, auf viele unterschiedliche UseCases eine mehr oder weniger standardisierte Lösung anwenden zu können.

MAX:    Okay, jetzt sagst du, du hast drei/vier Agenturen, wo ihr das bisher einsetzen konntet. Hast du schon eine gewisse Planung, was die nächsten Schritte sind oder wann was kommen soll?

Daniel Nill:      Im Endeffekt ist unser Ziel, dass wir jetzt in den nächsten drei bis vier Monaten nochmal das Produkt stärker auch vermarkten. Das heißt, dass wir sehr, sehr stark auch in die Kommunikation gehen und im Prinzip versuchen, über das Thema dann auch mit potenziellen Partnern wieder in Kontakt zu kommen. Also was jetzt bei uns als nächstes ansteht, ist quasi Partner zu gewinnen, die entweder UseCases mitbringen oder aber sagen, wir finden die Idee so toll, dass wir mit euch gemeinsam dieses Produkt noch stärker ausbauen wollen und lassen uns gemeinsam eine Ausgründung aus der Agentur machen und gemeinsam dieses Thema vorantreiben. Weil nach unserer Ansicht nach hätte es das Potenzial, aber es macht keinen Sinn, wenn man alles nur alleine vorantreibt. Für uns als Agentur sind die Logistik UseCases irgendwann endlich. Spätestens beim Kugelschreiber ist dann irgendwann auch mal zu Ende, also brauchen wir da auch starke Partner mit einer großen UseCase-Anzahl oder einem großen UseCase-Schatz im Logistikbereich. Das sind für uns jetzt die next Steps, Marketing, Kommunikation hochfahren, Partnersuche, Akquise, dass wir im Prinzip weitere UseCases über das Regal abbilden können. Und das Dritte ist, dieses Regal noch intelligenter zu machen. Was kann man jetzt am aktuellen Getränkeregalbeispiel, was ist der nächste Schritt? Der nächste Schritt ist, dass wir unseren Veranstaltungskalender verknüpft haben. Das heißt, dass die Plattform resouceful weiß, ich habe nächste Woche eine Veranstaltung, nächste Woche Donnerstag als Beispiel und zu dieser Veranstaltung sind aktuell 50 Personen angemeldet. Ich habe meinen großen Datenschatz, eine ähnlich gelagerte, thematisch gelagerte Veranstaltung vor zwei Monaten mit 60 Veranstaltungs-Teilnehmern, da hatten wir Lager Zu- und Abgänge in der Größenordnung, als im Prinzip schon predictive ordering anbietet, dass das Regal weiß, ich habe nächste Woche Donnerstag eine Veranstaltung, welchen Lieferanten nehme ich jetzt, wer liefert bis dahin überhaupt noch etwas und wie sieht mein aktueller Bestand aus, reicht es evtl. sogar oder habe ich einen definierten Sicherheitsbestand, den ich auf jeden Fall mit dazu holen will. Also, das heißt, die Intelligenz diesem Regal noch stärker beizubringen, dass nur dass es selber Abstände messen kann, sondern auch wirklich im Hinblick auf Prozess und Business- Logiken, dass dieses Regal auch autark funktioniert und immer weniger Interaktion auch mit uns benötigt. Das ist der nächste Schritt auf der technologischen Seite. Wenn du willst, könnte man jetzt sagen, es sind die ersten Anfänge von künstlicher Intelligenz, ja, kann sein, kann man so nennen vielleicht. Für uns geht es aber erstmal darum, dass es eine Intelligenz ist, dass man die Parameter, die man weiß und kennt, versucht in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen, um damit den Bedarf verlässlicher voraussagen zu können.

MAX:    Das heißt, ihr arbeitet einmal an der Technik, dann zweitens noch an der Software, drittens am Marketing, deswegen sitzen wir auch hier und machen einen Podcast.

Daniel Nill:      Genau.

MAX:    Was mich jetzt interessieren würde ist, also auf lange Sicht, wie schätzt du die Kosten ein. Bei den Systemen, die ich mir angeschaut habe, habe ich schon gemerkt, dass wenn ich irgendwann sehr viele Artikel habe oder sehr große Lagerplätze oder Artikel, die ganz selten gehen, dass solche Systeme oft unrentabel geworden sind. Da musste man dann wirklich schon sehr überzeugt sein davon. Kannst du ein bisschen einschätzen, was für Kosten entstehen da?

Daniel Nill:      Ich meine im Prinzip hat man hat immer initial die Herstellungskosten. Jetzt haben wir natürlich initial bei uns sehr, sehr hohe Herstellungskosten, weil – wie bei Prototypen üblich – muss man die Qualität sicherstellen. Da ist halt die Stückzahl bei unserem Regal von den Sensoren her jetzt nicht im Tausenderbereich, sondern eher im mehrere Dutzend Bereich. Das heißt, die sind initial noch relativ hoch. Wobei wir, das ist eine erste grobe Einschätzung von unserer Seite, diese ganzen kleinen Komponenten in der Lohnfertigung irgendwo außerhalb der Agentur herstellen zu lassen, diese Kosten, die sinken aktuell immer mehr und immer weiter. Dadurch sind wir auch durch diese Entwicklung von der technologischen Herstellung dieser kleinen Sensoren, von der waren wir auch getriggert, weil es sich im Endeffekt vor einem Jahr oder zwei Jahren noch überhaupt nicht rentiert hätte, hätte ich so etwas gemacht. Aber die Kosten für die Herstellung sinken und deswegen sagen wir, kommen wir jetzt in einen Bereich, wo es sich tatsächlich auch lohnt, für vielleicht nicht hochdrehende Regale, für auch lange Regalmeter, über diese Technologie nachzudenken. Der Effekt und die Prozesseffizienz, die ich mir dadurch schaffe, ist höher als die initialen Anschaffungskosten für das Regal.

MAX:    Okay, aber du kannst jetzt nicht sagen, was ihr am Zielpreis pro überwachtem Lagerplatz habt oder ähnliches?

Daniel Nill:      Nee, da sind wir im Moment noch in der Findungsphase, weil wir auch von der Serienreife, vom Regal her auch noch nicht soweit sind, dass wir jetzt sagen könnten, im aktuellen Setup würden wir Stückzahl 10.000 herstellen.

MAX:    Okay, oder ich bestell 5.000? Nee, keine Sorge.

Daniel Nill:      Da würden wir uns gern mit befassen und da würden wir auch ein bisschen kalkulieren müssen. Aber aktuell sind wir von der Entwicklung und von der Serienreife und Produktreife noch nicht an dem Punkt, dass wir sagen können, der Regalplatz X kostet dich jetzt initial die Euro-Zahl, sage ich mal.

MAX:    Wie ist dann, wenn ich ein Händler bin und möchte mich da bewerben, weil ich würde gern das Produkt vertreiben. Wie ist euer Geschäftsmodell, wie wollt ihr damit Geld verdienen?

Daniel Nill:      Im Endeffekt gibt es da ja wieder mehrere Arten, wie du Geld verdienen kannst. Initial heißt, es wäre natürlich die Idee, dass man eine Marge auf das Regal draufhaut, dass du quasi initial mit dem Verkaufspreis etwas erzielst.

MAX:    Auf das System selber?

Daniel Nill:      Auf das System selber ja, dass wir im Prinzip sagen, beispielsweise jetzt Ludwig Meister sagt, pass auf, liebe Turbine, wir möchten gern dieses Regal einsetzen und unseren Kunden zur Verfügung stellen, als Beispiel jetzt. Oder wir möchten es bei uns selber vielleicht sogar nutzen, dass wir sagen, okay, das Regal kannst du kaufen für den Kaufpreis X und da haben wir eine Marge drauf, um dann im Endeffekt zusätzlich noch Services dazu anzubieten, dass wir sagen, du hast bei uns im Monat X Stunden oder Tage an Maintenance und an Wartung, was wir dir anbieten. Und es ist servicevertragsmäßig können wir dir für einen monatlichen Betrag eben die Wartung und die Maintenance von diesem ganzen System anbieten, das ist das eine. Das andere, über was man natürlich auch nachdenken kann, und da haben wir uns auch ein bisschen inspirieren lassen. Ich weiß nicht, ob du das Matratzen-Startup kennst, was im Endeffekt an die Hotels die Matratzen kostenlos ausliefert und dann nur pro genutzt, also pro Stunde, wo ein Mensch drin liegt, im Prinzip abrechnet?

MAX:    Ich weiß nicht, wer das ist, aber den Vortrag habe ich schon mal gehört.

Daniel Nill:      Den Vortrag hast du auch schon einmal gehört? Okay, wunderbar, dass man im Prinzip sagt, wir machen das nur rein transaktionsbasiert. Das heißt, wie viel Volumen läuft über so ein Regal? Das kannst du jetzt zum einen an Anzahl Lagerentnahmen oder aber auch an Anzahl von Bestellvolumen machen und da sind wir aber wiederum auch als Turbine jetzt so flexibel, dass wir sagen, es gibt jetzt nicht das eine Preismodell für alle Kunden. Weil dieses Regal eben eine multiple Einsatzmöglichkeit hat und deswegen basiert unsere Idee, wie wir zukünftig Geld verdienen möchten, a) mit dem reinen Verkauf, b) dann natürlich mit Serviceleistungen oder c) damit, dass wir rein transaktionsbasiert dieses Regal dann kostenlos zur Verfügung stellen und im Endeffekt dann, je länger das Regal im Einsatz ist, dann auch bei uns die Transaktionskosten in einem Bereich sind, wo es sich dann auch rentabel gestalten lässt.

MAX:    Dann würde mich jetzt noch interessieren – ich kriege ein paar Ideen die ganze Zeit zwischendrin. Mich würde aber jetzt halt nochmal die Differenzierung zu den bestehenden Lösungen oder zu den Wettbewerbern, die es in dem Bereich schon gibt, interessieren, außerhalb dieses Login-Effektes, der bei euch nicht gegeben ist.

Daniel Nill:      Die Differenzierung ist, dass wir von unserer Seite aus eine höhere Flexibilität hinsichtlich der Einsatzmöglichkeit des Regals bieten. Du musst bei uns nicht den Regalmeter 1 unbedingt für die Produktgruppe X nutzen, du kannst es zu jedem Zeitpunkt auch um konfigurieren. Das heißt, dein Lager ist fähig zu atmen. Atmen im Hinblick auf, du hast vielleicht saisonal den Einsatz von, du brauchst mehr Regalmetern der Produktgruppe X, du weißt aber genau, ein paar Monate später muss eigentlich die andere Regalgruppe, Produktgruppe, entsprechend diesen Platz wieder einnehmen. Das heißt, du kannst flexibel die Produkte die du in diesem Regal lagern möchtest, kannst du im Prinzip selber konfigurieren. Das heißt du hast nicht ein Regal für eine Produktgruppe, sondern ein Regal und kannst hier flexibel unterschiedliche Produktgruppen eben auch lagern. Das ist ein Punkt, den es bis dato noch nicht gibt und der auch unabhängig vom Login-Effekt wir der Meinung sind, einen sehr sehr großen Mehrwert bietet, weil es sich eben unabhängiger und flexibler macht. Weil sich oftmals bei dir auch verschiedene Dinge ändern können.

MAX:    Wenn ich an den Amazon Dash-Button denke, da ist es so, dass ich einfach auf einen Knopf drücke und dann wird genau die Einheit nachbestellt? Ich habe einmal diesen Knopf gedrückt, ich habe auch heute noch Spülmaschinensalz ☺

Daniel Nill:      Dann war aber etwas falsch konfiguriert…

MAX:    Ja, das war eine ziemlich große Losgröße, deswegen weiß ich nicht, wie gut das sozusagen immer funktioniert. Aber denkt ihr über so etwas auch nach, Knopfdruck-Thematik oder dass ihr auch andere Devices integrieren wollt?

Daniel Nill:      Andere Devices wollen wir auf jeden Fall integrieren, wobei wir der Meinung sind, dass dieser Dash-Button momentan eine Übergangslösung darstellt. Weil er eben auch wieder eine Interaktion benötigt. Ich muss erkennen, dass das Produkt nicht mehr lange vorrätig sein wird, um dann entsprechend die Bestellung auszulösen. Das heißt, es sind schon wieder sehr viele Variable und Unbekannte. Was wir uns eher vorstellen oder wo wir eher hindenken ist, dass das Regal im Hinblick auf Integration in den gesamtunternehmerischen Prozess quasi sich zum Beispiel mit der Produktion stärker vernetzt, dass es weiß, oder mit dem Sales stärker vernetzt, dass es weiß, es kam hier etwas rein mit einem zugesagten Lieferdatum. Das heißt, es werden die Produkte gefertigt. Dazu benötige ich diese Komponenten. Das heißt, ich muss zu dem Zeitpunkt das alles bestellen. Wir denken eher in die Richtung, dass das Regal sich vernetzt, in einen Produktionsprozess einbindet und hier eine größere Sicherheit im Hinblick auf Ausfallrisiko schafft. Und weniger in die Richtung, dass wir noch Interaktionsdevices da mit einbinden. Da kann man dran denken, klar, ich meine, ob jetzt der Dash-Button, wenn der auch an die resourceful platform sendet, dann kann es genauso weiterprozessiert werden, ja. Entspricht aber nicht unserer Philosophie, dass wir sagen, die Automatisierung wird hier sehr, sehr stark zunehmen. Also auch kein Alexa-Voice-Skill, was wir für den B2B-Bereich vollkommen absurd halten, nur für einen ganz kleinen Spitzenbereich vielleicht UseCases haben wird. Deswegen ist die Frage, wie verbindet man dieses Regal, was jetzt erstmal sehr, sehr isoliert eine Anwendung hat, wie verbindet man dieses stärker noch mit dem kompletten Produktionsprozess oder dem Gesamtunternehmen?

MAX:    Dann wird es natürlich eine ganz andere Geschichte. Wenn das wirklich funktioniert, wenn es in die Richtung geht, würde ich das gern mal sehen. Vor allem auch, was ihr dann aus diesen Datenströmen generiert und wie ihr die Informationen verarbeitet. Wenn ihr soweit seid, bitte melden!

Daniel Nill:      Ja.

MAX:    Dann können wir auch gern nochmal eine Folge machen. Das wäre ein noch deutlich größeres Thema noch und das hätte viele, viele Vorteile. Was ich noch sagen wollte zu dem Anbinden von anderen Devices, was ich auch als echte Möglichkeit sehe ist, die ganzen Systeme, Warenausgabesysteme, Zugriffschutz, die auch die ganzen Werkzeugtechnik-Händler und -Hersteller haben. Da sehen wir immer mehr, dass der Login-Effekt von den Kunden wirklich als negativ gesehen wird. Auch, wenn sie die Technik teilweise sogar geschenkt bekommen oder umsonst gestellt bekommen, die sagen einfach: „Ich möchte selber entscheiden, von wem die Produkte kommen.“ Wir gehen zusehend wirklich dazu über, dass wir auch Systeme deswegen verkaufen, weil wir sagen und danach, lieber Kunde, hast du die Entscheidungen, wo du was beziehst. Und die Betreibersoftware von diesen Schranksystem ist, ich sag mal, angreifbar. Wenn ihr da wirklich eine gute Lösung auch bereitstellt für den Bereich, könnte ich mir echt Potenzial ausrechnen.

Daniel Nill:      Das ist ein sehr, sehr guter Hinweis, das wäre auch eine sinnvolle Ergänzung zum Portfolio, weil es auch unserem Gedanken entspricht, dass wir sagen, der Kunde ist derjenige, der entscheidet, bei wem was bestellt wird. Wen er überhaupt alles über dieses Regal angebunden haben will. Ihn wirklich so stark und so auch autark zu machen, dass er selbst definiert, welche Händler er mit diesem Regal gern anbinden möchte.

MAX:    Es ist immer schwierig, so ein abstraktes System wirklich einfach auf der Tonspur zu erklären. Was mich jetzt interessieren würde, wenn jetzt die Zuhörer ein bisschen Informationen noch haben wollen, wo sollen sie sich melden oder wo kann man sich das auch schon anschauen?

Daniel Nill:      Ja aber selbstverständlich! Wir haben sowohl in Berlin, Urlauberstraße 43, altes schönes Umspannwerk, kennt man aus den Medien. Google hat versucht, dort einzuziehen, hat nicht funktioniert. War für uns auch eine spannende Zeit. Oder aber in Stuttgart, Königstraße 39. Da haben wir unseren Turbine Kreuzberg Innovations-Space. Es ist der Ort für uns, an dem wir Innovationen fassbar machen wollen, Innovationen auch ein Stückweit ent-mystifizieren. Man spricht immer viel darüber, aber keiner kann sich so richtig etwas darunter vorstellen. An diesen beiden Orten steht das Regal, es ist im Einsatz. Wir haben auch an beiden Standorten ein Tablet am Regal angebracht, dass man auch die Produktströme gleich sehen kann und im Prinzip auch sehen kann, dass tatsächlich, ich nehme etwas heraus, dann auch wirklich ein Impact hat. Und der Prozess, den ich jetzt beschrieben habe, auch tatsächlich so durchkonjungiert wird. Da gibt es die Möglichkeit, sich das da anzuschauen. Oder einfach mit uns in Kontakt treten, direkt per E-Mail, per Telefon oder gern auch persönlich, dass wir das nochmal im Detail tiefer besprechen. Weil wir uns freuen über jeden, der mit uns über das Thema diskutiert. Weil wir noch viel, viel lernen können und auch noch lange nicht an dem Punkt angelangt sind, dass wir sagen können, jetzt ist es so, dass wir wirklich marktreif sind. Aber für uns ist es einfach eine Möglichkeit, wie wir uns als Agentur auch neu erfinden, weil wir im Prinzip vom Softwarehersteller, wenn man es so sehen möchte, jetzt zu einem Hardwarehersteller in der Form auch ein bisschen uns hinbewegen und es für uns einfach… die Logistik ist für uns eine der zentralen Kernelemente, wo ich die meisten Chancen in Zukunft nutzen kann und wo einfach die meiste Musik auch drin ist, wenn man im Hinblick auf Effizienzen oder eben Optimierungen und so etwas denkt.

MAX:    Ich nutze auch den Hashtag #welovelogistics. Da ist wirklich Musik drin und da kann man viele Dienstleistungen entwickeln, die echt einen Sinn machen. Zum Abschluss würde ich jetzt gern noch wissen, du hast gerade den Innovation Space genannt, was gibt es noch so für Themen, mit denen ihr euch beschäftigt oder die ich dort sehen kann, wo du sagst, das ist auf jeden Fall echt einfach ein ganz spannendes Thema. Als kleine Inspiration für die Hörerinnen und Hörer.

Daniel Nill:      Worum es uns geht, ist, was wir gerade auch sehr, sehr stark sehen, dass diese Prozessdenke vom Anfang bis zum Ende, also man denkt ja oftmals, wenn man jetzt, wenn wir unsere Auftraggeber auch anschauen oder wenn man in Unternehmen reinguckt, dann ist der Prozess innerhalb einer Unternehmung immer total gut. Der ist teilweise auch wirklich durchoptimiert bis zum geht nicht mehr, aber was verloren geht, ist, wie lange braucht mein Kunde überhaupt, um irgendwie mal auf mich oder mein Produktportfolio aufmerksam zu werden? Das ist oftmals ein Prozess, wo man zu wenig drüber nachdenkt. Dann kann ich natürlich intern total schnell eine Bestellung durchschieben. Das ist kein Ding, das verlässt mein Lager. Aber was passiert denn danach, wenn es bei mir aus dem Lager raus ist? Wie kann der Kunde sie verarbeiten? Ist es so, dass er es schon gleich in sein Lager stellen kann oder muss er es noch irgendwie umverteilen? Einfach dieses vom Anfang bis zum Ende die Prozessdenke, das ist was, was wir sehr stark auch im Moment sehen, wo viel passiert. Wo auch ein bisschen dieses sich die Gedankengänge ändern, dass man nicht nur innerhalb der Unternehmensprozesse denkt, sondern wirklich den Prozess ganzheitlich. Da haben wir zum Beispiel jetzt, das ist sehr profan, aber wir haben einen 3D-Drucker jetzt auch bei uns in Stuttgart, wo es eben im Prinzip darum geht, dass man über einen Frontend quasi ein dieses Jahr ist die Bundesgartenschau in Heilbronn, in meiner Stadt, in der ich jetzt lebe und mein Lebensmittelpunkt ist. Und die Bundesgartenschau hat eine kleine 3D-Datei auf diesen um dieses Maskottchen, den Bundesgartenschauzwerg Karl selber zu drucken. Und auf jeden Fall kann ich quasi über einen Frontend diesen Karl auswählen, kann ihn bestellen. Und dann passiert es eben, dass dann quasi der 3D-Drucker angeht, dieses Ding automatisch gedruckt wir. Der Bestell-, der Fertigungsprozess angestoßen wird und dann im Prinzip das Ding ausgeliefert wird. Dass ich im Prinzip vom Shop durchgängig bis in die Produktion einen Prozess habe und der auch im Endeffekt auf Planung etc. mir halt auch eine gewisse Sicherheit gibt oder auch eine gewisse Prozesssicherheit gibt, dass da nicht irgendwo eine Bestellung irgendwo hängenbleibt und dann irgendwo nicht durchprozessiert werden kann.

MAX:    Das heißt, ihr beschäftigt euch jetzt bei dem Case konkret damit, einmal das Frontend zu bauen, aber auch ihr baut die ganze Schnittstelle zu dem 3D-Drucker?

Daniel Nill:      Genau.

MAX:    Parteienübergreifend oder firmenübergreifende Supply Chain eigentlich?

Daniel Nill:      Genau, richtig, ja.

MAX:    Ja, spannend.

Daniel Nill:      Das sehen wir, dass dieses ineinander gehen der unterschiedlichen Disziplinen, dass das ein großer Mehrwert sein kann und auch ein großes Asset sein kann, wenn du es beherrschst für die Zukunft, weil im Endeffekt es vieles einfacher macht und je weniger du irgendwo manuell in einen Prozess eingreifen musst, desto höher ist die Sicherheit, dass es glatt geht.

MAX:    Da rennst du bei mir offene Türen ein. Das heißt, da muss ich doch mal bei euch vorbeischauen.

Daniel Nill:      Gerne.

MAX:    Sehr schön, ich hoffe, wir haben das gut zusammengefasst. Wir haben uns auf jeden Fall bemüht. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.

Daniel Nill:      Ich danke dir für den Podcast und freue mich auf die weiteren Begegnungen.

MAX: Super. Danke

Links:

Turbine Kreuzberg https://turbinekreuzberg.com/de

Ludwig Meister www.ludwigmeister.de

 

 

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