Max Meister im Gespräch mit Stefanie Heinzinger aus dem People & Culture Team von Ludwig Meister.
Diversity im Unternehmen bedeutet mehr als unterschiedliche Menschen zusammenzubringen. Es geht darum, Vorurteile zu erkennen, Perspektiven zu wechseln und Vielfalt bewusst zu erleben. In dieser Sonderfolge von „Max und die Supply Chain Helden“ spricht Max Meister mit Stefanie Heinzinger über ihre Erfahrungen beim DiversityParcours des Instituts für Diversity Management im Franziskuswerk Schönbrunn.
Vielfalt erleben und eigene Denkmuster hinterfragen
An fünf interaktiven Stationen zeigt der DiversityParcours auf anschauliche und abwechslungsreiche Weise, wie vielfältig Menschen sind und wie schnell unbewusste Vorurteile entstehen. Die Teilnehmenden werden dazu eingeladen, eigene Denkmuster zu hinterfragen, persönliche Erfahrungen zu reflektieren und neue Perspektiven einzunehmen. Dabei geht es unter anderem um das sogenannte Schubladendenken, die eigene Wahrnehmung und den Umgang mit unterschiedlichen Persönlichkeiten. Besonders eindrücklich ist der DiversityTeamComposer, der spielerisch verdeutlicht, wie verschiedene Charaktere und Stärken innerhalb eines Teams zusammenwirken und warum es gerade für Führungskräfte wichtig ist, auch leisere Stimmen wahrzunehmen.
Darüber hinaus vermittelt der Parcours überraschende Zahlen, Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse über gesellschaftliche Vielfalt, kulturelle Unterschiede und unterschiedliche Lebensrealitäten. Die Wissensstation DiverSophia liefert dabei spannende Einblicke, die auch für das Personalmanagement und die Zusammenarbeit im Unternehmen relevant sind. Gleichzeitig regen die Stationen dazu an, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und bestehende Vorurteile abzubauen. So wird deutlich, dass Diversity nicht nur ein theoretisches Konzept ist, sondern im persönlichen Austausch und im täglichen Miteinander beginnt.
Warum der erste Eindruck nicht alles ist
Max Meister und Stefanie Heinzinger sprechen offen darüber, wie schnell Menschen aufgrund ihres Aussehens, Alters oder ihrer Kleidung beurteilt und unbewusst in bestimmte Schubladen gesteckt werden. Dabei wird deutlich, dass äußere Merkmale wenig über tatsächliche Fähigkeiten, persönliche Stärken oder die Motivation eines Menschen aussagen. Max reflektiert auch sein eigenes Verhalten und gibt zu, dass er sich gelegentlich dabei ertappt, Menschen vorschnell einzuschätzen. Der DiversityParcours macht genau diese Mechanismen sichtbar und regt dazu an, den ersten Eindruck bewusst zu hinterfragen. Gerade im Personalmanagement und in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Persönlichkeiten ist es wichtig, Menschen unvoreingenommen zu begegnen und individuelle Potenziale zu erkennen.
Auch verbreitete Vorurteile gegenüber der Generation Z kommen zur Sprache. Junge Menschen gelten häufig pauschal als weniger leistungsbereit oder motiviert. Max Meister widerspricht diesem Klischee ausdrücklich und nennt Stefanie Heinzinger als positives Beispiel. Mit ihren 26 Jahren übernimmt sie bereits vielfältige Aufgaben im Personalmanagement von Ludwig Meister und bringt sich engagiert in unterschiedliche Unternehmensbereiche ein. Für Max zeigt sich daran, wie wenig solche pauschalen Generationenzuschreibungen der Realität gerecht werden. Entscheidend sind nicht das Alter oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Generation, sondern die individuelle Einstellung, das Engagement und die Fähigkeiten jedes Einzelnen.
Diversity beginnt bei jedem Einzelnen
Die Episode zeigt, dass Diversity im Unternehmen vor allem mit Selbstreflexion und Offenheit beginnt. Wer eigene Denkmuster hinterfragt und unterschiedliche Perspektiven zulässt, schafft die Grundlage für eine wertschätzende Zusammenarbeit.
Zehn Minuten voller Denkanstöße rund um Vielfalt, Führung und Unternehmenskultur – jetzt reinhören!
Fragen, Kritik, Lob oder Anregungen für Wunschthemen immer gerne unter max@supplychainhelden.de
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