Mehr als Burger: Wie burgerme Marketing und Franchise neu definiert

Max Meister im Gespräch mit Manfred „Luigi“ Lugmayr, CMO von burgerme.

Burger liefern kann heute fast jeder. Eine starke Marke aufbauen, über 120 Franchise-Stores steuern und dabei Marketing, Daten und Künstliche Intelligenz intelligent verzahnen – das können nur wenige. In dieser Episode von Max und die Supply Chain Helden spricht Max Meister mit Manfred „Luigi“ Lugmayr, CMO von burgerme, über genau diesen Weg. Das Gespräch zeigt eindrucksvoll, warum burgerme längst mehr als ein Burger-Lieferdienst ist – und wie das Unternehmen Marketing und Franchise neu definiert.


Vom Lieferdienst zur skalierbaren Franchise-Marke

burgerme wurde vor rund 15 Jahren in München gegründet – mit dem klaren Fokus auf Lieferung. Statt prominenter Innenstadtlagen setzt das Unternehmen auf optimal platzierte Stores, kurze Lieferzeiten und standardisierte Prozesse. Heute betreibt burgerme über 120 Standorte in ganz Deutschland und erzielt einen Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro. Das Fundament dieses Wachstums: ein konsequent durchdachtes Franchise-System, das auf Klarheit, Wiederholbarkeit und partnerschaftliche Unterstützung setzt.


Marketing ohne Schaufenster: Digital First als Pflicht

Da burgerme kaum physische Sichtbarkeit hat, entsteht Markenbekanntheit fast ausschließlich digital. Performance-Marketing, Social Media, Affiliate-Programme und Lieferplattformen sind keine Ergänzung, sondern der Kern der Marketingstrategie. Gleichzeitig verfolgt burgerme konsequent den Ausbau des Own Channels über App und Webshop, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und sich unabhängiger von Marktplätzen zu machen. Ein neues Loyalty-Programm mit Levels, Prämien und exklusiven Erlebnissen soll diese Bindung weiter stärken.


Daten & KI: Operative Exzellenz im Franchise Marketing

Ein zentrales Thema im Gespräch ist der datengetriebene Ansatz von burgerme. In einem eigenen BI-System laufen sämtliche Verkaufs-, Marketing- und Kanal-Daten zusammen. Mithilfe von KI-gestützten Analytics können Entwicklungen heute nahezu in Echtzeit erkannt und interpretiert werden – ohne klassische, starre Dashboards. Für Luigi ist klar: KI ist kein Gimmick, sondern ein Produktivitäts- und Entscheidungswerkzeug, das Marketing, Steuerung und Strategie massiv verändert.


Virtual Brands: Mehr Umsatz aus derselben Küche

Neben der Hauptmarke burgerme betreibt das Unternehmen mehrere sogenannte Virtual Brands wie Projekt B, Einburger oder Chickie Chick. Diese existieren ausschließlich digital und sprechen gezielt unterschiedliche Zielgruppen an. Für Franchise-Partner bedeutet das: bessere Küchenauslastung, zusätzliche Umsätze und mehr Flexibilität – ohne neue Standorte oder zusätzliche Infrastruktur.


Franchise neu gedacht: Wie Systeme Qualität sichern

Einheitliche Qualität entsteht bei burgerme durch zentrale Einkaufsstrukturen, klar definierte Prozesse, externe Qualitätschecks und Betriebsberater, die nicht kontrollieren, sondern unterstützen. Franchise wird hier nicht als Einschränkung verstanden, sondern als Hebel für Skalierung, bei dem Daten, Standards und Know-how für alle zugänglich gemacht werden.


Reinhören lohnt sich!

Diese Podcast-Folge zeigt, wie ein modernes Franchise-Unternehmen heute funktioniert: digital, datengetrieben und konsequent kundenzentriert. burgerme beweist, dass erfolgreiche Systemgastronomie längst nicht mehr nur eine Frage des Produkts ist, sondern von Marketing, Technologie und klaren Strukturen lebt.

Wer verstehen will, wie Marketing und Franchise neu gedacht werden können, sollte in diese Folge unbedingt reinhören.

Fragen, Kritik, Lob oder Anregungen für Wunschthemen immer gerne unter max@supplychainhelden.de

 

 

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